Mittwoch, 3. September 2014MESZ07:00 Uhr

Länderreport

BücherschatzRevolutionäres Aschebuch
Journalisten fotografieren am 15.08.2014 im Studienzentrum der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek in Weimar (Thüringen) die wiederentdeckte Erstausgabe des Hauptwerks von Nikolaus Kopernikus "De Revolutionis Orbium coelestium, Libri VI" von 1543.

Zwischen Tausenden Pappkisten mit verbrannten Büchern aus der Anna Amalia Bibliothek in Weimar wartet eine Entdeckung: Kopernikus' "De revolutionibus", in dem er ausführte, dass sich die Erde um die Sonne dreht.Mehr

2. September 2004"Nun sollte all das zerstört sein?"
Der Dachstuhl der zum Weltkulturerbe gehörenden Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar steht am 02.09.2004 in Flammen.

Am Unglücksabend lauschte Henry Bernhard in der Weimarer Stadtkirche Bachkantaten - das Heulen der Feuerwehrsirenen draußen störte immens. Erst zuhause begriff er, was da gebrannt hatte. Nun hat er jene getroffen, die damals vor Ort waren. Mehr

Wahl in SachsenSpannung bis zum Abwinken
Der FDP-Bundesvorsitzende, Christian Lindner, sitzt am 06.08.2014 in Erfurt (Thüringen) bei einer Wahlkampfveranstaltung vor einem Wahlplakat der Thüringer FDP auf dem steht: "Wir sind dann mal weg. Genauso wie der Mittelstand"

Unseren Autor Julius Stucke erwischt die Sachsenwahl beim Herumzappen im Dämmerzustand wie ein Dampfhammer. Er lauscht den Politiker-Kommentaren und freut sich schon auf die Krimi-Fortsetzung in Thüringen und Brandenburg.Mehr

weitere Beiträge

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 20.05.2010

Kleine sächsische Sprachgeschichte

Warum die da so anders sprechen

Von Matthias Biskupek

Die Feinheiten des Sächsischen - oft entgehen sie dem Ohr des Unkundigen.
Die Feinheiten des Sächsischen - oft entgehen sie dem Ohr des Unkundigen. (AP)

Die Feinheiten des Sächsischen - sie entgehen dem Ohr des Unkundigen. Das klangschöne "Zengsdengeleng" erschließt sich ihm nicht, die wurschdsche Sproache als Überbleibsel der polnisch-sächsischen Liason erkennt er nicht.

Schnell wird übersehen: Sächsisch ist die echte Mittlersprache zwischen Ober- und Niederdeutsch, zwischen germanisch und slawisch. Somit steht also die Import-Export-Nation Sachsen für sprachliche Zu- und Abwanderung. Fertsch!

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