Sonntag, 31. August 2014MESZ04:20 Uhr

Die Reportage

FrankreichDie Bulldozer kommen
Familie Lucan in der Siedlung im Wald.

In Frankreich leben die meisten Roma in Slums, die sie auf Niemandsland neben Autobahnen, unter Brücken oder in Wäldchen am Rand der Städte errichten. Auch der Rumäne Florin Lucan wohnt schon seit acht Jahren mit seiner Familie in Hüttenlagern bei Paris.Mehr

KongoSupernasen im Regenwald
Ein bewaffneter Ranger im Virunga-Nationalpark in der Republik Kongo

Im kongolesischen Virunga-Nationalpark leben seltene Tierarten, wie der Berggorilla, die durch Wilderer und Milizen bedroht werden. Deutsche Kripobeamten und Schweizer Kollegen bilden Wildhüter aus, um mit einer Hundestaffel gegen die Gefahr vorzugehen.Mehr

DDRDie Bunkersymphonie

Für gut 100 Euro kann man am Rennsteig im Thüringer Wald erleben, wie das DDR-Kasernenleben war. Unser Autor Heimer Kiesel hat an der Tour durch den ehemaligen Stasibunker teilgenommen - als einziger "Wessi" in einer Gruppe von "Ossis".Mehr

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Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 28.10.2012

Kinskis Erben

Gestrandet in Amazonien

Von Tom Noga

Kinskis Wutausbrüche am Drehort sind noch heute legendär.
Kinskis Wutausbrüche am Drehort sind noch heute legendär.

Einst hat Werner Herzog für seinen Film "Fitzcarraldo" im peruanischen Urwald ein Schiff über die Berge schleppen lassen - von Indianern. Das brachte ihm viel Kritik ein, doch "Fitzcarraldo" war schließlich ein Riesenerfolg für den Regisseur und den exzentrischen Klaus Kinski, der die Hauptrolle spielte.

Aber hat der Film auch Spuren des Erfolgs im damaligen Drehort hinterlassen? Tom Noga ist nach Iquitos im peruanischen Urwald gereist und hat sich angesehen, was aus dem ehemaligen Kautschukparadies geworden ist.

Tom NogaTom Noga (privat)Tom Noga: "Man kann Werner Herzogs Film 'Fitzcarraldo' auf verschiedene Art und Weise betrachten. Für mich war es immer auch ein Film über einen bestimmten Typus Mensch, der nur am Ende der Welt überhaupt seine Projekte verwirklichen kann oder auch nur in die Nähe einer Verwirklichung bringen kann. Und als ich dann wirklich nach Iquitos gekommen bin, habe ich festgestellt: Diese Typen gibt es da immer noch. Nur anders als zu Zeiten des Kautschuk-Booms, weil einfach viel, viel weniger Geld unterwegs ist."

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