Samstag, 1. November 2014MEZ00:54 Uhr

Die Reportage

Französisches RuinendorfLebendige Erinnerung
Das französische Ruinendorf Oradour-sur-Glane war 1944 Schauplatz eines Kriegsverbrechens der Waffen-SS, bei dem der komplette Ort zerstört und fast alle seine Einwohner ermordet wurden.

Deutsche Stimmen in den Ruinen des französischen Dorfes Oradour: Wo vor 70 Jahren auf Deutsch befohlen wurde, alle Einwohner zu ermorden, arbeiten jetzt freiwillige Helfer der Aktion Sühnezeichen gegen den Zerfall der Mauern an.Mehr

TV-TalksFrau Illner und Herr Huber

800 Sendungen in zwölf Jahren: Erich Huber sitzt regelmäßig im Publikum von TV-Talkshows - und das mit Leidenschaft. Wir haben ihn durch seine Fernsehwoche begleitet.Mehr

ParaguayMusik aus Abfall
Das Schild am Eingang der "Escuela de Música" in der Armensiedlung Bañado in Paraguays Hauptstadt Asunción.

Cateura liegt am Rande der Hauptstadt Paraguays – und ist die Müllkippe der Stadt. Kein Ort für Musik? Der Abfallexperte und Hobbygitarrist Favio Chavez hatte eine geniale Idee: aus Müll Instrumente zu machen. Mehr

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Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 28.10.2012

Kinskis Erben

Gestrandet in Amazonien

Von Tom Noga

Kinskis Wutausbrüche am Drehort sind noch heute legendär.
Kinskis Wutausbrüche am Drehort sind noch heute legendär.

Einst hat Werner Herzog für seinen Film "Fitzcarraldo" im peruanischen Urwald ein Schiff über die Berge schleppen lassen - von Indianern. Das brachte ihm viel Kritik ein, doch "Fitzcarraldo" war schließlich ein Riesenerfolg für den Regisseur und den exzentrischen Klaus Kinski, der die Hauptrolle spielte.

Aber hat der Film auch Spuren des Erfolgs im damaligen Drehort hinterlassen? Tom Noga ist nach Iquitos im peruanischen Urwald gereist und hat sich angesehen, was aus dem ehemaligen Kautschukparadies geworden ist.

Tom NogaTom Noga (privat)Tom Noga: "Man kann Werner Herzogs Film 'Fitzcarraldo' auf verschiedene Art und Weise betrachten. Für mich war es immer auch ein Film über einen bestimmten Typus Mensch, der nur am Ende der Welt überhaupt seine Projekte verwirklichen kann oder auch nur in die Nähe einer Verwirklichung bringen kann. Und als ich dann wirklich nach Iquitos gekommen bin, habe ich festgestellt: Diese Typen gibt es da immer noch. Nur anders als zu Zeiten des Kautschuk-Booms, weil einfach viel, viel weniger Geld unterwegs ist."

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

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