Sonntag, 30. August 2015MESZ03:39 Uhr

Die Reportage

25 Jahre SUPERilluDas Sprachrohr des Ostens
Journalisten der SUPERillu bei einer Themenkonferenz (Wolf-Sören Treusch)

Im August 1990 brachte der westdeutsche Burda-Verlag die erste Ausgabe der SUPERillu an die ostdeutschen Kioske. Wie keine andere Zeitschrift bedient sie das Lebensgefühl der Menschen im Gebiet der ehemaligen DDR. Ein Redaktionsbesuch.Mehr

Feeling GoodHeroin auf Rezept
Spritze, Löffel, Feuerzeug (picture alliance / dpa / Marcus Simaitis)

Der Arzt Thomas Peschel hat in Berlin die einzige private Heroinambulanz Deutschlands eröffnet und ist der festen Überzeugung: Heroin ist kein Suchtstoff, sondern für manche Patienten das beste Psychopharmakum. Doch viele Menschen fremdeln mit dem Modell.Mehr

Kampf gegen die GlatzeHoffnung einpflanzen – Haar für Haar
Ein Besucher mit Halbglatze steht vor dem Bild "Hair Partition" des Künstlers Domenico Gnoli in der Ludwiggalerie im Schloss Oberhausen. (dpa / picture alliance / Roland Weihrauch)

Genetisch bedingter Haarausfall betrifft fast die Hälfte der deutschen Männer. Manche entschließen sich zur Haartransplantation, weil sie die Schmach vor dem Spiegel nicht mehr ertragen. Der Kampf gegen die Glatze – eine schmerzhafte und kostspielige Angelegenheit.Mehr

weitere Beiträge

Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 28.10.2012

Kinskis Erben

Gestrandet in Amazonien

Von Tom Noga

Kinskis Wutausbrüche am Drehort sind noch heute legendär.
Kinskis Wutausbrüche am Drehort sind noch heute legendär.

Einst hat Werner Herzog für seinen Film "Fitzcarraldo" im peruanischen Urwald ein Schiff über die Berge schleppen lassen - von Indianern. Das brachte ihm viel Kritik ein, doch "Fitzcarraldo" war schließlich ein Riesenerfolg für den Regisseur und den exzentrischen Klaus Kinski, der die Hauptrolle spielte.

Aber hat der Film auch Spuren des Erfolgs im damaligen Drehort hinterlassen? Tom Noga ist nach Iquitos im peruanischen Urwald gereist und hat sich angesehen, was aus dem ehemaligen Kautschukparadies geworden ist.

Tom Noga (privat)Tom Noga (privat)Tom Noga: "Man kann Werner Herzogs Film 'Fitzcarraldo' auf verschiedene Art und Weise betrachten. Für mich war es immer auch ein Film über einen bestimmten Typus Mensch, der nur am Ende der Welt überhaupt seine Projekte verwirklichen kann oder auch nur in die Nähe einer Verwirklichung bringen kann. Und als ich dann wirklich nach Iquitos gekommen bin, habe ich festgestellt: Diese Typen gibt es da immer noch. Nur anders als zu Zeiten des Kautschuk-Booms, weil einfach viel, viel weniger Geld unterwegs ist."

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

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