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Feature

Brauch ich!
Chaos und Unordnung in einem Arbeitszimmer

Zugemüllte Wohnungen, verdreckte Küchen, Berge schmutziger Kleidung, Batterien leerer Flaschen - das sind die Fernsehbilder, mit denen Messies gerne vorgeführt werden. Doch solche Extremfälle sind nur die Spitze des Eisbergs. Wo hört das Sammeln auf und wo fängt das Horten an? Wann wird das Horten zur Sucht - und wer sind die Süchtigen? Mehr

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Feature / Archiv | Beitrag vom 19.09.2012

Kanus hinterlassen keine Spuren

Von Joaquin Cofreces

Flüsse wie der Amazonas sind die Lebensgrundlage vieler Ureinwohner.
Flüsse wie der Amazonas sind die Lebensgrundlage vieler Ureinwohner. (Deutschlandradio - Philipp Eins)

"Welche Veränderung kann einen Stamm von Menschen gezwungen haben, eines der unwirtlichsten Länder auf der ganzen Erde zu betreten?" Das fragte sich einst Charles Darwin, als er die Küste Feuerlands zum ersten Mal sah.

Er war einer von zahlreichen europäischen Seefahrern, Siedlern und Entdeckern, die beim Anblick der kargen Landschaft melancholisch wurden. Und die das Zusammentreffen mit den Ureinwohnern in Angst versetzte.

Heute sind solche Begegnungen nicht mehr möglich. Die Yagan oder Yámana etwa, ein Volk von Seenomaden, gelten seit Anfang des 20. Jahrhunderts als quasi ausgestorben. Sie haben uns nicht viel hinterlassen.

Regie: Tanja Runow und der Autor
Mit: Stefan Kaminski, Ilka Teichmüller u.a.
Ton: Lutz Pahl
Produktion: DKultur 2011
Länge: 53‘21

Joaquin Cofreces, geboren 1975 in Buenos Aires, lebt als Radioautor und Komponist in Ushuaia (Feuerland). Zahlreiche Auszeichnungen, z.B. beim Prix Phonurgia Nova 2009. Für DKultur (2010) ein Klangkunst-Stück über die Sprache der Yaghan: ›Hamoni Lapude Anan‹. Zuletzt: ¿Donde estoy? (DKultur 2012).