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Feature

UrsendungDas Menopausending
Blick auf ein Feld mit Johanniskraut am 15.07.2010 nahe dem thüringischen Ort Löbichau.

Die Menopause ist Gegenstand der neoliberalen Selbstoptimierung geworden. Durch den medizinischen Diskurs geistert sie als Risiko, das die menopausale Frau managen soll.Mehr

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Das rote Gras
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Feature / Archiv | Beitrag vom 19.09.2012

Kanus hinterlassen keine Spuren

Von Joaquin Cofreces

Flüsse wie der Amazonas sind die Lebensgrundlage vieler Ureinwohner.
Flüsse wie der Amazonas sind die Lebensgrundlage vieler Ureinwohner. (Deutschlandradio - Philipp Eins)

"Welche Veränderung kann einen Stamm von Menschen gezwungen haben, eines der unwirtlichsten Länder auf der ganzen Erde zu betreten?" Das fragte sich einst Charles Darwin, als er die Küste Feuerlands zum ersten Mal sah.

Er war einer von zahlreichen europäischen Seefahrern, Siedlern und Entdeckern, die beim Anblick der kargen Landschaft melancholisch wurden. Und die das Zusammentreffen mit den Ureinwohnern in Angst versetzte.

Heute sind solche Begegnungen nicht mehr möglich. Die Yagan oder Yámana etwa, ein Volk von Seenomaden, gelten seit Anfang des 20. Jahrhunderts als quasi ausgestorben. Sie haben uns nicht viel hinterlassen.

Regie: Tanja Runow und der Autor
Mit: Stefan Kaminski, Ilka Teichmüller u.a.
Ton: Lutz Pahl
Produktion: DKultur 2011
Länge: 53‘21

Joaquin Cofreces, geboren 1975 in Buenos Aires, lebt als Radioautor und Komponist in Ushuaia (Feuerland). Zahlreiche Auszeichnungen, z.B. beim Prix Phonurgia Nova 2009. Für DKultur (2010) ein Klangkunst-Stück über die Sprache der Yaghan: ›Hamoni Lapude Anan‹. Zuletzt: ¿Donde estoy? (DKultur 2012).