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Da geriet ich in Furcht
Die Maske einer Teilnehmerin an der Venezianischen Messe am 13.09.2014 in Ludwigsburg reflektiert in ihrem Spiegel, 2014. (picture alliance / dpa / Thomas Kienzle)

Wir sollten einmal die Masken abnehmen. Was würden wir sehen? Schurke oder Engel, beides ist möglich. Die Weichen werden früh gestellt.Mehr

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Hemingway in Pamplona
San Fermin Festival in Pamplona, Juli 2014 (picture alliance / dpa / Javier Lizon)

Montage aus Texten des Romans "Fiesta" von Ernest Hemingway und Originalaufnahmen in Kunstkopfstereo der "Fiesta San Fermin" in Pamplona.Mehr

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Feature / Archiv | Beitrag vom 19.09.2012

Kanus hinterlassen keine Spuren

Von Joaquin Cofreces

Flüsse wie der Amazonas sind die Lebensgrundlage vieler Ureinwohner. (Deutschlandradio - Philipp Eins)
Flüsse wie der Amazonas sind die Lebensgrundlage vieler Ureinwohner. (Deutschlandradio - Philipp Eins)

"Welche Veränderung kann einen Stamm von Menschen gezwungen haben, eines der unwirtlichsten Länder auf der ganzen Erde zu betreten?" Das fragte sich einst Charles Darwin, als er die Küste Feuerlands zum ersten Mal sah.

Er war einer von zahlreichen europäischen Seefahrern, Siedlern und Entdeckern, die beim Anblick der kargen Landschaft melancholisch wurden. Und die das Zusammentreffen mit den Ureinwohnern in Angst versetzte.

Heute sind solche Begegnungen nicht mehr möglich. Die Yagan oder Yámana etwa, ein Volk von Seenomaden, gelten seit Anfang des 20. Jahrhunderts als quasi ausgestorben. Sie haben uns nicht viel hinterlassen.

Regie: Tanja Runow und der Autor
Mit: Stefan Kaminski, Ilka Teichmüller u.a.
Ton: Lutz Pahl
Produktion: DKultur 2011
Länge: 53‘21

Joaquin Cofreces, geboren 1975 in Buenos Aires, lebt als Radioautor und Komponist in Ushuaia (Feuerland). Zahlreiche Auszeichnungen, z.B. beim Prix Phonurgia Nova 2009. Für DKultur (2010) ein Klangkunst-Stück über die Sprache der Yaghan: ›Hamoni Lapude Anan‹. Zuletzt: ¿Donde estoy? (DKultur 2012).