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Fazit / Archiv | Beitrag vom 07.04.2010

"Kampf der Titanen"

Jörg Taszman über einen misslungenen 3D-Film

Der Titan Perseus bringt dem Rachegott Hades eine vernichtende Niederlage bei. Mit der griechischen Mythologie hat der 3D-Film nur noch wenig zu tun.

USA 2010, Regie: Louis Leterrier, Hauptdarsteller: Sam Worthington, Gemma Arterton, Mads Mikkelsen, Ralph Fiennes, Liam Neeson, 118 Minuten, ab zwölf Jahren

Der 3D-Boom hält an und leider muss man sagen ist auch dieses Action Spektakel in den USA mit einem Einspiel von 61,5 Millionen Dollar überaus erfolgreich gestartet. Die Geschichte des Titanen Perseus, der sich gegen die Götter auflehnt und Hades eine vernichtenede Niederlage beibringt, wird jedoch eindimensional und stupide erzählt mit Monstern, die nichts mehr mit griechischen Mythologie zu tun haben und sich ästhetisch an "Alien" oder "Herr der Ringe" orientieren.

Auch die 3D-Technik lässt hier stark zu wünschen übrig, und wenn Charakterdarsteller wie Liam Neeson als Zeus oder Ralph Fiennes als Hades mit 3D-Heiligenschein verziert werden, sind dem Kitsch und der Lächerlichkeit kaum noch Grenzen gesetzt.

Dramaturgisch passiert wenig, nur alle zehn Minuten rumst, donnert und kriegt es. So beweist "Kampf der Titanen" nur eins: auch schlechte 3D-Filme können Erfolg haben, dem Genre jedoch ein Bärendienst erwiesen. "Too much is too much."

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