Seit 10:07 Uhr Lesart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 10:07 Uhr Lesart
 
 

In Concert | Beitrag vom 20.03.2017

John Scofield Quartet "Country for old man“Immer wieder für Überraschungen gut

Moderation: Matthias Wegner

Der Gitarrist John Scofield bearbeitet die Musik seiner Jugend (Nicolas Suttl )
Der Gitarrist John Scofield bearbeitet die Musik seiner Jugend (Nicolas Suttl )

Der US-Amerikaner John Scofield zählt bis heute zu den Top-Gitarristen des internationalen Jazz. Sein wendiges und oft bluesgetränktes Spiel ist sehr gut identifizierbar, darüber hinaus überrascht Scofield aber auch immer wieder mit neuen Projekten und Konzepten.

Beim renommierten Jazzfestival in Frankfurt am Main setzte er sich – wie schon auf dem aktuellen Album – intensiv mit amerikanischer Roots- und Country-Musik auseinander. Diese Musik hat ihn vor vielen Jahren sehr intensiv begleitet und sozialisiert. Die Liebe zu den in ihr steckenden sehnsuchtsvollen Melodien hat ihn nie verlassen und schimmerte schon bei früheren Projekten hin und wieder durch. Nun, im fortgeschrittenen Alter, wollte es Scofield aber noch einmal richtig wissen:

Was auf Album-Länge mitunter etwas statisch und routiniert wirkt, bekommt im Live-Kontext einen entscheidenden Weiterdreh. Oder anders ausgedrückt: Scofield bleibt natürlich auch hier ein improvisierender Musiker, dessen Soli noch immer variabel und von großer musikalischer Schönheit sind. Zur Seite steht ihm zudem eine der besten Rhythmusgruppen, die es im aktuellen Jazz gibt. Und dass Larry Goldings nicht nur auf dem Klavier brilliert, sondern auch ein grandioser Organist ist, wird in diesem Kontext noch einmal besonders deutlich. 

John Scofield, Gitarre
Larry Goldings, Orgel und Klavier
Steve Swallow, Bass
Bill Stewart, Schlagzeug

47. Deutsches Jazzfestival Frankfurt am Main
Aufzeichnung vom 27.10.2016

John Scofield  (Nicolas Suttl )John Scofield (Nicolas Suttl )

In Concert

Ekkehard Wölk & Ensemble Luther in den Jazz übersetzt
Der Pianist Ekkehard Wölk und sein Projekt "Luther in Jazz" (Falk Kulawik)

Auch im Jazz sind Spiritualität und Religiosität immer wieder Inspirationsquellen für kreative Prozesse. Der Berliner Pianist Ekkehard Wölk interpretiert Lieder und Choräle von Martin Luther mit einer eigenen Handschrift und vielen eigenen Klangvorstellungen. Das Programm "Luther in Jazz" wurde am 11. Februar von Deutschlandradio Kultur in der Jesus-Christus-Kirche in Berlin-Dahlem mitgeschnitten.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur