Seit 01:05 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
 
 

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 03.08.2009

Irren ist menschlich

Über Fehlerkultur und Fehlermanagement in Deutschland

Von Andrea und Justin Westhoff

Bei einer Operation können falsche Entscheidungen verheerende Folgen haben. (Stock.XCHNG / N. S. Junior)
Bei einer Operation können falsche Entscheidungen verheerende Folgen haben. (Stock.XCHNG / N. S. Junior)

Wissenslücke, falsche Entscheidung, Irrtum, Scheitern - Menschen machen Fehler, und das ist auch notwendig, für die individuelle Entwicklung ebenso wie für technischen und sozialen Fortschritt. "Wer noch nie einen Fehler gemacht hat, hat sich noch nie an etwas Neuem versucht", hat Albert Einstein einmal gesagt.

Aus Fehlern kann man lernen, andererseits sollte nicht jeder mögliche Fehler tatsächlich gemacht werden, denn schon ein falscher Knopfdruck kann unter Umständen verheerende Folgen haben. Auch will der Umgang mit Fehlern gelernt sein.

Jede Gesellschaft und auch einzelne Bereiche haben eine eigene Fehlerkultur: In Schule, Technik, Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit werden "Fehler" definiert, hat sich ein spezifischer Umgang damit - und mit den Fehler machenden Menschen - etabliert. Langsam und längst nicht überall wird dabei Abschied genommen von der Null-Fehler-Mentalität zugunsten einer Fehlerfreundlichkeit.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat


Links:
Sind Fehler falsch?
Fehlermanagement in der Medizin


Bitte schicken Sie Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik und Ihr Lob an unsere E-Mail-Adresse: zeitfragen@dradio.de

Mehr bei deutschlandradio.de

Downloads:

Irren ist menschlich (pdf)
Irren ist menschlich (txt)

Zeitfragen

HomöopathieDer Streit um die Globuli
Globuli auf einem grünen Blatt. (picture alliance / perschfoto)

Seit Jahren tobt eine Auseinandersetzung über den Nutzen von Homöopathie. Was fasziniert Ärzte an der Homöopathie, dass sie diese in ihr Programm aufnehmen? Haben die Methoden, die sich Samuel Hahnemann vor 200 Jahren ausdachte, eine Berechtigung in Arztpraxen? Mehr

Kometensonde Rosetta Ein verfrühter Nachruf
Die Raumsonde Rosetta und der Lander Philae schweben über der Kometenoberfläche von 67P. Künstlerische Darstellung eines Illustrators. (ESA/J. Huart, 2013)

Zwölf Jahre ist Rosetta schon im All unterwegs – mittlerweile hat sie mehr als sieben Milliarden Kilometer zurückgelegt. Da hat auch die stärkste Raumsonde eine Pause verdient – und genau die legt Rosetta ab morgen ein. Vom Ende der Mission kann aber keine Rede sein. Mehr

Icarus-ProjektTiere beobachten aus dem All
(epa / Tia Goldenberg)

"Icarus" haben Forscher ein Projekt getauft, das einzigartig ist: Tausende Tiere wurden mit Sendern ausgestattet, die die Bewegungsprofile an einen Server senden. Über diese Daten erhoffen sich Wissenschaftler neue Erkenntnisse über Epidemien oder den Klimawandel. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur