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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 03.08.2009

Irren ist menschlich

Über Fehlerkultur und Fehlermanagement in Deutschland

Von Andrea und Justin Westhoff

Bei einer Operation können falsche Entscheidungen verheerende Folgen haben. (Stock.XCHNG / N. S. Junior)
Bei einer Operation können falsche Entscheidungen verheerende Folgen haben. (Stock.XCHNG / N. S. Junior)

Wissenslücke, falsche Entscheidung, Irrtum, Scheitern - Menschen machen Fehler, und das ist auch notwendig, für die individuelle Entwicklung ebenso wie für technischen und sozialen Fortschritt. "Wer noch nie einen Fehler gemacht hat, hat sich noch nie an etwas Neuem versucht", hat Albert Einstein einmal gesagt.

Aus Fehlern kann man lernen, andererseits sollte nicht jeder mögliche Fehler tatsächlich gemacht werden, denn schon ein falscher Knopfdruck kann unter Umständen verheerende Folgen haben. Auch will der Umgang mit Fehlern gelernt sein.

Jede Gesellschaft und auch einzelne Bereiche haben eine eigene Fehlerkultur: In Schule, Technik, Wirtschaft, Politik und Öffentlichkeit werden "Fehler" definiert, hat sich ein spezifischer Umgang damit - und mit den Fehler machenden Menschen - etabliert. Langsam und längst nicht überall wird dabei Abschied genommen von der Null-Fehler-Mentalität zugunsten einer Fehlerfreundlichkeit.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat


Links:
Sind Fehler falsch?
Fehlermanagement in der Medizin


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Irren ist menschlich (pdf)
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