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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 12.10.2012

Ideen und ihr Preis

Urheberrecht im digitalen Zeitalter

Moderation: Monika van Bebber

Digitale Welt des grenzenlosen Kopierens?  (picture alliance / dpa - Maximilian Haupt)
Digitale Welt des grenzenlosen Kopierens? (picture alliance / dpa - Maximilian Haupt)

Das Internet ist eine Megamaschine zur Herstellung und Verbreitung von Informationen: das Wissen von Generationen, Musik, Literatur – alles nur einen Mausklick entfernt und beinahe umsonst, gäbe es da nicht das Urheberrecht.

Das soll das geistige Eigentum von Schriftstellern, Wissenschaftlern und Künstlern schützen, den Verlagen das Geldverdienen ermöglichen, aber auch den Nutzern freien, erschwinglichen Zugang zu den Objekten ihrer Begierde gewährleisten. Keine leichte Aufgabe angesichts unterschiedlicher Interessen etwa von Kreativen und Vermarktern.

Droht in der digitalen Welt des grenzenlosen Suchens, Kopierens und Ummodelns das geistige Eigentum auf der Strecke zu bleiben? Oder schränken rechtliche Restriktionen und Abmahnungen den freien Informationsfluss ein? Welches Urheberrecht brauchen wir im Internet-Zeitalter?

Darüber diskutieren im Wortwechsel von Deutschlandradio Kultur:

• Ilja Braun, Journalist und Übersetzer
• Karl-Peter Winters, Vorstandsmitglied Börsenverein des Deutschen Buchhandels
• Jimmy Schulz (FDP), Bundestagsabgeordneter
• Jan Mönikes, Rechtsanwalt für Medienrecht



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