Donnerstag, 30. Juli 2015MESZ14:13 Uhr

Feature

HeimatAuf der Usedomer Straße
Farbenfroh ist die Fassade von Wohnhäusern Am Nordufer in Berlin-Wedding gestaltet. (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Seit knapp 40 Jahren leben Yevsi und seine Eltern in Berlin, in ein und derselben Straße. Sie erzählen, was es für sie bedeutet hat, in Deutschland anzukommen, sich zu integrieren und gleichzeitig ihre kulturelle Identität zu bewahren. Mehr

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Hörspiel

Reihe SpielregelnDie Leere füllen
Der Architekt Werner Ruhnau steht in Gelsenkirchen vor einem Bild des Musiktheaters (Bild vom 15.03.2007). Das Gelsenkirchener Musiktheater ist sein Gebäude, den Panorama-Blick aus der Glasfassade hat man ebenso ihm zu verdanken wie die ultramarin-blauen Schwamm-Reliefs des Künstlers Yves Klein im Foyer. Alles das durchzusetzen, war nicht einfach, erzählte Werner Ruhnau, der am 11. April 85 Jahre alt wurde. (picture alliance / dpa / Karsten Mark)

In offenen Theaterbauten, auf variablen Bühnen spielt das Publikum und findet zu sich selbst. Folgt man den Ideen des Essener Architekten Werner Ruhnau, landet man bei seinem großen Entwurf, dem Neubau des Theaters in Gelsenkirchen von 1959. Mehr

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Feature / Archiv | Beitrag vom 23.02.2013

Ich war immer gut Freund mit dem Eise

Arnold Fanck, Extremfilmer, Gipfelstürmer, genialer Autodidakt

Von Eva Lauterbach

Arnold Fanck scheute die Kälte nicht. (Alfred-Wegener-Institut)
Arnold Fanck scheute die Kälte nicht. (Alfred-Wegener-Institut)

Ewiges Eis, blendende Hochgebirgssonne, stäubende Lawinen, Gletscherspalten, Schneestürme und Wolkenmeere: Die alpine Welt war die Wahlheimat von Regisseur Arnold Fanck (1889-1974), der mit Filmen wie "Der weiße Rausch" oder "Die weiße Hölle am Piz Palü" in den 20er-Jahren berühmt wurde.

Fanck und sein Kamerateam wagten sich heraus aus dem Atelier, schleppten zentnerschweres Equipment hinauf in eisige Höhen. Unvorstellbar die Strapazen, denen sie ausgesetzt waren und ein Wunder, dass alle mit dem Leben davonkamen.

Die Autorin hat alte Fanck-Interviews und erste Tonfilmsequenzen ausgegraben. Sie lässt Leni Riefenstahl und Luis Trenker zu Wort kommen, traf Medienwissenschaftler und den Fanck-Enkel Matthias.



Regie: Günter Maurer
Mit: Hede Beck, Heiner Heusinger, Andrea Hörnke-Trieß, Jürg Löw
Ton: Burkhard Pitzer-Landeck
Produktion: SWR 2011
Länge: ca. 54‘30

Eva Lauterbach, aufgewachsen in Frankfurt/Main, lebt heute als Autorin in Baden-Baden. Hörspielbearbeitungen, Gespräche zur Zeitgeschichte, Features.