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Literatur

"Max und Moritz" wird 150Rache tut not!
Das erste Bild der sieben Streiche von Max und Moritz, erdacht und gezeichnet von Wilhelm Busch, aufgenommen am 11.09.2014 in der Ludwiggalerie Schloss Oberhausen (Nordrhein-Westfalen). Die Ausstellung "Streich auf Streich" "150 Jahre deutschsprachige Comics seit Max und Moritz". (picture alliance / dpa / Roland Weihrauch)

Wilhelm Busch ist der "große deutsche Humorist". Seine Bildergeschichten sind zum Hausschatz von uns Deutschen geworden, allen voran "Max und Moritz". Eine Exkursion durch seinen Dschungel der Grausamkeiten in sieben Streichen. Mehr

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Literatur / Archiv | Beitrag vom 31.07.2012

"Ich finde meine Figuren überall"

Eine Begegnung mit Martin Amis

Von Michael Reitz

Der britische Schriftsteller Martin Amis (picture alliance / dpa - epa efe Juan Ferreras)
Der britische Schriftsteller Martin Amis (picture alliance / dpa - epa efe Juan Ferreras)

Er gilt als das enfant terrible britischer Literatur: Der 1949 geborene Autor Martin Amis recherchierte für seinen Roman "Yellow Dog" im internationalen Pornomilieu, erzählte mit "Pfeil der Zeit" den Holocaust aus einer ungewöhnlichen Perspektive oder arbeitete mit Büchern wie "Koba der Schreckliche" und "Haus der Begegnungen" seine kommunistische Erziehung auf.

Martin Amis brach immer wieder erzählerische und gesellschaftliche Konventionen, machte sich unbeliebt und ging keinem Streit aus dem Weg. Seine Erzählungen und Romane finden sowohl begeisterte Leser, die seinen kompromisslos-bissigen und oftmals humorvollen Stil feiern, als auch harsche Kritiker, die ihn als einen Propheten des Unappetitlichen sehen.

Sein jüngst erschienener Roman "Die schwangere Witwe" ist eine satirische Kritik an der sexuellen Befreiung der 1960er und 70er-Jahre. Die Sendung beschreibt das Wirken eines Autors, der sich jeder Einordnung in bestehende Klischees entzieht.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Links zum Thema bei Deutschlandradio
Lob der sexuellen Revolution - Martin Amis über die 60er und sein Buch "Die schwangere Witwe"

Erotisches Dreieck <br> Martin Amis: "Haus der Begegnungen", Hanser, 240 Seiten

Spöttische Selbstbetrachtung <br> Martin Amis' Memoirenband "Die Hauptsachen"