Freitag, 29. Mai 2015MESZ06:16 Uhr

Literatur

Athen bei NachtWenn sich der Abend senkt
Athen - Akropolis Griechenland (picture alliance / dpa / Andreas Neumeier)

Der Schriftsteller Andreas Schäfer ist fasziniert von der Widersprüchlichkeit Athens. Um ihrem Rätsel näherzukommen, erkundet er auf einem Moped das abendliche und nächtliche Athen.Mehr

Fritz Rudolf Fries zum GedenkenDer Rausch im Niemandsland
Fritz Rudolf Fries (imago/ gezett)

Im Alter von sechs Jahren zog der in Bilbao geborene Fritz Rudolf Fries in die DDR. Jazz, Literatur, Politik: Von einem magischen Dreieck handelt das Feature über den späteren Schriftsteller, der letztes Jahr gestorben ist und am 19. Mai 80 Jahre alt geworden wäre.Mehr

OptimierungEntwürfe des perfekten Menschen
Smartphone mit einer Fitness-App, daneben eine Hantel auf einem Handtuch (Imago / Westend61)

In zeitgenössischen Romanen von Juli Zeh, Angelika Meier, Benjamin Stein und anderen wird der Mensch mittels Medizin und Technik optimiert. Dabei stellt sich die Frage: Was ist Science Fiction und was bereits Realität? Mehr

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Literatur / Archiv | Beitrag vom 31.07.2012

"Ich finde meine Figuren überall"

Eine Begegnung mit Martin Amis

Von Michael Reitz

Der britische Schriftsteller Martin Amis (picture alliance / dpa - epa efe Juan Ferreras)
Der britische Schriftsteller Martin Amis (picture alliance / dpa - epa efe Juan Ferreras)

Er gilt als das enfant terrible britischer Literatur: Der 1949 geborene Autor Martin Amis recherchierte für seinen Roman "Yellow Dog" im internationalen Pornomilieu, erzählte mit "Pfeil der Zeit" den Holocaust aus einer ungewöhnlichen Perspektive oder arbeitete mit Büchern wie "Koba der Schreckliche" und "Haus der Begegnungen" seine kommunistische Erziehung auf.

Martin Amis brach immer wieder erzählerische und gesellschaftliche Konventionen, machte sich unbeliebt und ging keinem Streit aus dem Weg. Seine Erzählungen und Romane finden sowohl begeisterte Leser, die seinen kompromisslos-bissigen und oftmals humorvollen Stil feiern, als auch harsche Kritiker, die ihn als einen Propheten des Unappetitlichen sehen.

Sein jüngst erschienener Roman "Die schwangere Witwe" ist eine satirische Kritik an der sexuellen Befreiung der 1960er und 70er-Jahre. Die Sendung beschreibt das Wirken eines Autors, der sich jeder Einordnung in bestehende Klischees entzieht.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Links zum Thema bei Deutschlandradio
Lob der sexuellen Revolution - Martin Amis über die 60er und sein Buch "Die schwangere Witwe"

Erotisches Dreieck <br> Martin Amis: "Haus der Begegnungen", Hanser, 240 Seiten

Spöttische Selbstbetrachtung <br> Martin Amis' Memoirenband "Die Hauptsachen"