Seit 10:07 Uhr Lesart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 10:07 Uhr Lesart
 
 

Klangkunst / Archiv | Beitrag vom 30.11.2012

Iceland Crust

Von Nikolaus Heyduck und Monika Golla

Blick auf Reykjavík mit der Kirche Hallgrímskirkja im Mittelpunkt. (Deutschlandradio - Jessica Sturmberg)
Blick auf Reykjavík mit der Kirche Hallgrímskirkja im Mittelpunkt. (Deutschlandradio - Jessica Sturmberg)

Der isländische Boden ist heute in mehrfacher Hinsicht unsicheres Terrain: Jährlich driften die Erdplatten unter der Insel um zwei Zentimeter auseinander. Dass der Boden trägt, verdankt er einzig und allein der Verkrustung von nachbrodelndem Gesteinsmaterial.

Gleichzeitig hat der Bankencrash von 2008 tiefe Gräben in der isländischen Gesellschaft hinterlassen.

Für die Komposition "Island Crust" haben die Künstler Monika Golla und Nikolaus Heyduck die Signale von geologischen Messstationen bearbeitet und mit field recordings aus isländischen Städten kombiniert: Akustische Bestandsaufnahmen eines Landes.


Produktion: WDR/HR 2011
Länge: 45'04

Monika Golla, geboren 1966 in Bytom (Polen), studierte Kunstgeschichte, visuelle Kommunikation und Fotografie. Atelierstipendium der Association of Icelandic Visual Artists, Reykjavik.

Nikolaus Heyduck, 1957 in Kassel geboren, Studium der Bildenden Kunst und Komposition, lebt und arbeitet in Darmstadt.

Klangkunst

UrsendungRealtime Voices 2
Der Tenor Martin Nagy von den Neuen Vocalsolisten in der Villa Elisabeth Berlin. (Berliner Künstlerprogramm des DAAD / Krzysztof Zielinski)

Wie konstruiert man einen Augenblick? Diese Frage stellen sich sechs KomponistInnen in Zusammenarbeit mit dem Stuttgarter Ensemble Neue Vocalsolisten. Die Stimme wird zum Spiegel verschiedenster Formen von Gegenwart.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur