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Lesart / Archiv | Beitrag vom 28.01.2016

Hörfilm: "Bibi und Tina - Mädchen gegen Jungs" "Pubertätsgetränkt und hormondurchseucht"

Kim Kindermann im Gespräch mit Andrea Gerk

Die beiden Freundinnen Bibi und Tina werden gespielt von Lina Larissa Strahl (l.) und Lisa-Marie Koroll (r.). (Picture Alliance /dpa / Jens Wolf)
Die beiden Freundinnen Bibi und Tina werden gespielt von Lina Larissa Strahl (l.) und Lisa-Marie Koroll (r.). (Picture Alliance /dpa / Jens Wolf)

Mädchen und Jungs sind wie Magneten - derlei Weisheiten liefert das neue Hörbuch der Serie "Bibi und Tina". Es geht um eine Schatzsuche, bei der die Teenager beweisen wollen, welches Geschlecht mehr drauf hat. Obwohl das Hörspiel nichts anderes ist als die Tonspur des gleichnamigen Kinofilms, liegt es weit oben in der Bestseller-Liste.

Die dritte Folge der "Bibi und Tina"-Geschichten lasse kein Klischee über Mädchen und Jungs aus, sagt Literaturkritikerin Kim Kindermann. Trotzdem komme die Serie insbesondere bei weiblichen Teenagern sehr gut an. Das liege auch an dem Setting der Handlung, die auf einem Reiterhof spielt. "Pferde sind hoch im Kurs", sagt Kim Kindermann. Das gelte auch für andere aktuelle Bestseller, zum Beispiel die "Ostwind"-Serie.

Auch männliche Figuren stiften Identität

Die dritte Geschichte - eine Art Schatzsuche zwischen Mädchen und Jungs - sei "pubertätsgetränkt und hormondurchseucht". Eine Jugendgruppe zeltet gemeinsam, die Geschlechter stoßen aufeinander, dazu läuft jugendliche Musik.

Ein großes Lob hat Kim Kindermann für Regisseur Detlef Buck übrig. Er schaffe es neben der weiblichen Zielgruppe mit identitätsstiftenden männlichen Figuren auch die Jungs anzusprechen. Und überhaupt halte er zum Ende einer jeden Folge die Spannung so hoch, dass das jugendliche Publikum unbedingt auch den nächsten Teil erleben will. 

"Bibi und Tina. Mädchen gegen Jungs"
Das Original-Hörspiel zum Kinofilm
Kiddinx, 5,99 Euro

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