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Im Gespräch / Archiv | Beitrag vom 21.08.2014

Halima AlaiyanWo bitte geht's zum Paradies?

Moderation: Katrin Heise

Die in Palästina geborene Halima Alaiyan ist Orthopädin in Berlin und Gründerin und Vorstand der Talat-Alaiyan-Stiftung für israelische, palästinensische und deutsche Jugendliche. (Torsten Hoenig )
Halima Alaiyan (Torsten Hoenig )

Welche Hoffnung haben Sie für den Nahen Osten? Das haben wir die in Palästina geborene Halima Alaiyan gefragt. Sie ist Vorstand der Talat-Alaiyan-Stiftung für israelische, palästinensische und deutsche Jugendliche.

Sie wurde in Palästina geboren, wuchs in Ägypten auf und lebt heute als Ärztin in Deutschland. Ihre Kinder sind in Gaza aufgewachsen, umgeben von Gewalt und ohne das Glück einer geborgenen Kindheit.

Ihr Sohn ist an einer seltenen Krankheit gestorben - in Deutschland, dem Land, das Halima Alaiyan erstmals erlaubte, so zu leben wie sie leben wollte - das Paradies? Sie schrieb ihr Leben auf und gab dem Buch den Titel "Vertreibung aus dem Paradies". Und sie gründete eine Stiftung, die Jugendliche aus Palästina und Israel in Deutschland zusammenbringt - eine Investition in die Zukunft. "Die Kinder sind unsere Hoffnung", sagt Halima Alaiyan.

Wieviel Hoffnung hat sie für die Zukunft des Nahen Ostens? Wie hat sie, die Staaten- und Wurzellose, in Deutschaland Fuß fassen können? Hat sie eine Heimat? Welche Widerstände sind zu überwinden, um Israelische und palästinenesische Kinder zusammenzubringen?

Mit Halima Alaiyan spricht Katrin Heise ab 9:05 Uhr auf Deutschlandradio Kultur.

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