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Sonntagmorgen | Beitrag vom 07.06.2015

Haarige Lebensbegleiter Hund und Katze – Das dicke Fell fürs Leben

Von Oliver Schwesig

Ein Wanderer spaziert mit seinem Hund in den Bergen. (Imago / Westend61)
Ein Wanderer spaziert mit seinem Hund in den Bergen. (Imago / Westend61)

Für viele ist das Leben ohne sie undenkbar: Hund oder Katze – als Ersatz oder Ergänzung von Ehepartner oder gutem Freund. Ein Gefährte, mit dem man durch dick und dünn geht und dem man vertraut. Und sie gehören zur Familie wie die eigenen Kinder, bekommen einen eigenen Platz im Haus, fahren mit in den Urlaub, man lacht und weint mit ihnen. Sie bekommen sogar ihr eigenes Grab.

Wer sie einmal bei sich hat, will ohne sie nicht mehr leben: Ein Hund oder eine Katze. Was für andere ein schlichtes Haustier ist, ist für ihre Besitzer ein Teil der Familie, ein guter Freund, der beste Kumpel, ein Ehepartner, der niemals meckert.

Seit der Neuzeit bevölkern Hunde und Katzen in immer größerer Zahl die Haushalte der westlichen Welt. Mal als Spielobjekt für die Kleinen, immer aber auch ein bewundertes und geliebtes Lebewesen an der Seite. Ein stiller Teilhaber am Leben. Einst auch als Statussymbol der Aristokratie, sind Hunde und Katzen inzwischen in allen Schichten verbreitet.

Künstler und Philosophen haben sich ihretwegen zu großen Ergüssen hinreißen lassen. "Wer nie einen Hund gehabt hat, weiß nicht, was Lieben und Geliebt werden heißt", schwärmte einst schon Schopenhauer. Der Hund als Metapher für die Liebe. Und die Katze? Weil sie die schweigsamere der beiden ist, wurde ihr immer auch etwas unheimliches angedichtet. Nachts sind alle Katzen grau. Doch gerade die weise Stille und das Anschmiegsame ihres Wesens verleiht ihnen auch eine - nennen wir es animalische - Erotik.

Dean Martin, Sammy Davis Jr. und Frank Sinatra (v.l.) während eines Konzerts am 14. März 1988 in Oakland. (picture alliance / dpa / James Mccluskey) Zum "Clan" von Frank Sinatra(r.) gehörten u.a. Dean Martin (lks.) und Sammy Davis Jr.(Mitte) (picture alliance / dpa / James Mccluskey)
Musikalische Histörchen vom 7. Juni
Als Dino Paul Crocetti wurde Dean Martin am 7. Juni 1917 in Steubenville, Ohio, geboren. Seine Jugend verbrachte er größtenteils im Frisörsalon seines Vaters, bis es ihn in dann doch in die Fremde zog. Als Kid Crocett versuchte er sich irgendwann sogar als Preisboxer, wechselte dann aber ins Croupier-Fach, da er dabei immer wieder kleine Gesangseinlagen geben konnte. Bei einer dieser Einlagen wurde er entdeckt und bekam nun die Chance in Atlantic City aufzutreten. Dort feierte er zusammen mit Jerry Lee Lewis zum endgültigen Durchbruch und die beiden wurden auch im Film ein Erfolgsgespann. Auch ein Plattenvertrag kam und mit diesem der erste Nummer 1-Hit von Dean Martin ("Memories Are Made Of This"). Das "ewige" Whiskyglas in der Hand wurde zu seinem Markenzeichen und betrunken – gespielt, jedenfalls manchmal – sang und trank er sich von 1960 im "Rat Pack" mit seinen Freunden Frank Sinatra, Sammy Davis jr., Peter Lawford und Joey Bishop von Erfolg zu Erfolg und Las Vegas wurde fast eine zweite Heimat. Seine letzte Tournee startete Dean Martin 1988, sein letztes Konzert gab er 1991. Am 1. Weihnachtstag 1995 starb der ewige Raucher an Lungenkrebs.

Welche Band haben Sie gehört?
Der Titel "Catswalk" wurde von Paul McCartney komponiert, aber nie offiziell auf einer Beatles-Platte veröffentlicht. Die Aufnahme entstand aller Wahrscheinlichkeit nach in der zweiten Jahreshälfte 1962 im legendären Cavern Club. Es handelt sich dabei um eine Demoaufnahme (ohne Publikum), die mit einem Tonbandgerät mitgeschnitten wurde. Im Oktober 1967 wurde "Catswalk" von dem britischen Jazzmusiker Chris Barber als "Cat Call" eingespielt.

Radiorätsel
Wir waren auf der Suche nach der Region Niederlausitz. Im stillgelegten Braunkohletagebaugebiet der Niederlausitz versuchen Forscher den Raubbau der vergangenen Jahre wiedergutzumachen. Von der Natur ist wenig übrig geblieben – spärlicher Bodenbewuchs und karge, unorganische Hügel  prägen das Landschaftsbild. Deutschlandradio Kultur hat sich im Länderreport mit dieser Region beschäftigt. Hier können Sie unseren Beitrag nachhören.

Sie können das Sonntagmorgen-Team jederzeit per E-Mail über sonntagmorgen@deutschlandradio.de erreichen. 

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