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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 13.03.2016

Fußballfilmfestival "11mm" in BerlinKicker auf großer Leinwand

Günter Herkel im Gespräch mit Hanns Ostermann

Eine feste Institution: das Fußballfilmfestival im Berliner Babylon. (picture alliance / dpa)
Noch immer findet das 2004 gegründete Fußballfilmfestival im Berliner Babylon statt - aber es gibt auch zwei weitere Festivalkinos. (picture alliance / dpa)

Fußball ist Kultur - dafür steht das "11mm"-Festival in Berlin. Es war das erste Fußballfilmfestival der Welt. In diesem Jahr dreht es sich um das politische Engagement mancher Profi-Kicker und ein legendäres Tor.

Die 13. Ausgabe des Fußballfilmfestivals "11mm" findet in drei verschiedenen Kinos in Berlin statt. So groß war das Festival noch nie. In diesem  Jahr geht es anlässlich der Europameisterschaft im kommenden  Sommer auch um Filme aus Frankreich.

Die Retrospektive "Football en France" wird eröffnet mit der Doku "Les Rebelles du Foot", also: "Die Fußballrebellen". Der Ex-Profi Eric Cantona erzählt am Beispiel von fünf Profikickern von deren Engagement gegen soziale Ungerechtigkeit. Da wäre zum Beispiel Didier Drogba, der die Begeisterung seiner Landsleute über die Qualifikation der Elfenbeinküste für die WM 2006 in Deutschland nutzte, um politisch Einfluss zu nehmen.

50 Jahre Wembley-Tor

Eine der zentralen Fragen zur französischen Fußballgeschichte fasst der Festivalleiter Birger Schmidt in Worte:

"Wie ist das überhaupt in Frankreich möglich gewesen, so eine bunt gemischte und hervorragend funktionierende Mannschaft zusammen zu stellen, die aus Emigranten bestand?"

Mit "GOAL! The World Cup", blickt das "11mm" auf die WM 1966 zurück - und zwar aus englischer Sicht. Die Veranstalter haben sich bemüht, den einen oder anderen englischen Teilnehmer des damaligen Finales zum Festival nach Berlin zu holen, aber das sei schwierig gewesen, sagt unser Reporter Günter Herkel.

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