Donnerstag, 18. September 2014MESZ05:43 Uhr

Interview

Sexualstrafrecht"Keine Belege für abschreckende Wirkung"
Eine Fotografin vom Landeskriminalamt im brandenburgischen Eberswalde bearbeitet Einzelbilder von einer Videokamera von einem Fall, in dem es um Kinderpornographie geht.

Kinderpornografie soll künftig härter bestraft werden, so sieht es ein heute vom Bundeskabinett verabschiedeter Gesetzentwurf vor. Doch schrecken höhere Strafen wirklich ab? Der Strafrechtler Joachim Renzikowski ist skeptisch und fordert eine bessere Präventionsarbeit an Schulen. Mehr

FlüchtlingeBreitet sich der IS auch in den Libanon aus?
Ein Kind aus Syrien in einem Flüchtlingslager im Libanon

Die Hilfsorganisation "Relief und Reconciliation for Syria" befürchtet ein Erstarken der Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS) auch im Libanon. Im Norden Libanons werde bereits "demonstrativ die Fahne des Islamischen Staates gehisst", sagte der Gründer der Organisation, Friedrich Bokern. Mehr

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Interview / Archiv | Beitrag vom 29.09.2012

Franz Müntefering hält Peer Steinbrück für guten Kanzlerkandidaten

Früherer SPD-Chef: Peer Steinbrück wird das Wahlprogramm entscheidend prägen

Franz Müntefering, früherer SPD-Chef
Franz Müntefering, früherer SPD-Chef (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré)

Die meisten Mitglieder in der SPD wüssten, dass die Sozialdemokraten mit Peer Steinbrück als Kanzlerkandidaten Chancen bei er Bundestagswahl hätten, auch wenn es einzelne Antipathien gegen ihn gäbe, sagt der frühere SPD-Chef Franz Müntefering.

Der frühere SPD-Vorsitzende Franz Müntefering rechnet offenbar damit, dass sich die SPD geschlossen hinter ihren Spitzenkandidaten Peer Steinbrück stellt.

Müntefering sagte, Peer Steinbrück sei ein sehr guter Kandidat für das Jahr 2013 und "da wird sich nun alles drum scharen". Es gebe einzelne Personen, "die da Sympathien oder Antipathien haben, aber die allermeisten in unserer Partei – da bin ich ganz sicher – die wissen, wir haben eine Chance im nächsten Jahr, in 2013", so der frühere SPD-Vorsitzende. "Schwarz-Gelb ist zu Ende und Rot-Grün ist möglich. Und dafür werden wir streiten."

Steinbrück werde das Wahlprogramm der SPD "entscheidend" prägen, sagte Müntefering: "Er ist ja jetzt die Nummer Eins in der Partei für diese Bundestagswahl und für die Funktion des Bundeskanzlers (…) Das ist das Wichtigste natürlich und deshalb wird bei allem weiteren, was zu diskutieren ist und zu entscheiden ist, er auch eine entscheidende Stimme haben."