Dienstag, 2. September 2014MESZ03:56 Uhr

Interview

Angst vor KriegWächst die Bedrohung für uns?
Ein russischer Panzer (hier auf der Krim) - die Ukraine bezichtigt Russland mehrer Grenzverletzungen.

Die Konflikte rücken gefühlt näher an Deutschland heran: Der Ukraine-Konflikt spielt sich vor der eigenen Haustür ab, viele der IS-Kämpfer kommen aus Deutschland – auch wenn sie die Kämpfe selbst im Irak austragen. Erleben wir eine neue Dimension der Bedrohung?Mehr

Landtagswahl Kritik am sächsischen Nichtwähler
Der Spitzenkandidat der sächsischen CDU für die Landtagswahl, Ministerpräsident Stanislaw Tillich, spricht am 31.08.2014 in Dresden (Sachsen) zu den Parteianhängern.

Sachsen hat gewählt. Ganz Sachsen? Nein, nicht einmal die Hälfte der Wähler ging zur Urne. Was das für ein demokratisches Gemeinwesen bedeutet, analysiert der Politologe Werner Patzelt - und geht hart mit den Nichtwählern ins Gericht.Mehr

Ukraine-Krise"Die NATO wird von Russland nicht bedroht"
Ein ukrainischer Soldat ruht sich während einer Patrouille im Grenzgebiet aus.

NATO-Generalsekretär Rasmussen hat Pläne der Allianz bekräftigt, angesichts des anhaltenden Konflikts mit Russland ihre Präsenz in Osteuropa zu verstärken. Der SPD-Politiker Walther Stützle hält die derzeitige Nato-Politik für unklug.Mehr

weitere Beiträge

Interview / Archiv | Beitrag vom 29.09.2012

Franz Müntefering hält Peer Steinbrück für guten Kanzlerkandidaten

Früherer SPD-Chef: Peer Steinbrück wird das Wahlprogramm entscheidend prägen

Franz Müntefering, früherer SPD-Chef
Franz Müntefering, früherer SPD-Chef (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré)

Die meisten Mitglieder in der SPD wüssten, dass die Sozialdemokraten mit Peer Steinbrück als Kanzlerkandidaten Chancen bei er Bundestagswahl hätten, auch wenn es einzelne Antipathien gegen ihn gäbe, sagt der frühere SPD-Chef Franz Müntefering.

Der frühere SPD-Vorsitzende Franz Müntefering rechnet offenbar damit, dass sich die SPD geschlossen hinter ihren Spitzenkandidaten Peer Steinbrück stellt.

Müntefering sagte, Peer Steinbrück sei ein sehr guter Kandidat für das Jahr 2013 und "da wird sich nun alles drum scharen". Es gebe einzelne Personen, "die da Sympathien oder Antipathien haben, aber die allermeisten in unserer Partei – da bin ich ganz sicher – die wissen, wir haben eine Chance im nächsten Jahr, in 2013", so der frühere SPD-Vorsitzende. "Schwarz-Gelb ist zu Ende und Rot-Grün ist möglich. Und dafür werden wir streiten."

Steinbrück werde das Wahlprogramm der SPD "entscheidend" prägen, sagte Müntefering: "Er ist ja jetzt die Nummer Eins in der Partei für diese Bundestagswahl und für die Funktion des Bundeskanzlers (…) Das ist das Wichtigste natürlich und deshalb wird bei allem weiteren, was zu diskutieren ist und zu entscheiden ist, er auch eine entscheidende Stimme haben."