Donnerstag, 24. Juli 2014MESZ12:45 Uhr

Interview

Ukraine OSZE-Beobachter werden häufig behindert
Der  Leiter der OSZE-Mission in der Ukraine, Alexander Hug, inspiziert die Stelle des Flugzeugsabsturzes in der Ost-Ukraine und spricht mit pro-russischen Separatisten.

Der stellvertretende Leiter der OSZE-Mission in der Ukraine, Alexander Hug, klagt über wiederholte Behinderungen. Der Zugang sei häufig durch Kontrollposten erschwert. Da die zivilen Beobachter unbewaffnet seien, vermieden sie bestimmte Gebiete. Mehr

Kunst Pflastersteinspiele und Protest-Roboter
Mit einem selbstgebauten Roboter demonstriert im April 2013 die Kampagne gegen Killer Robots gegen den Einsatz tödlicher Roboterwaffen.

Aufblasbare Pflastersteine, Damen-Handtaschen mit Flugblättern und andere kreative Protestformen zeigt eine Ausstellung in London. Es seien Objekte voller Kreativität und Intuition, sagt der Direktor des Victoria & Albert Museums, Martin Roth.Mehr

Nahost-Konflikt"Hamas ist auch eine politische Partei"
Hamas Palästinenser

Der Nahost-Experte Rene Wildangel fordert dazu auf, mit der Hamas Gespräche über eine Waffenruhe zu führen. Die Hamas sei eine politische Partei und habe die Wahlen 2006 gewonnen. Ihre Forderung nach einem Ende der Gaza-Blockade sollte ernst genommen werden. Mehr

weitere Beiträge

Interview / Archiv | Beitrag vom 29.09.2012

Franz Müntefering hält Peer Steinbrück für guten Kanzlerkandidaten

Früherer SPD-Chef: Peer Steinbrück wird das Wahlprogramm entscheidend prägen

Franz Müntefering, früherer SPD-Chef
Franz Müntefering, früherer SPD-Chef (Deutschlandradio - Bettina Fürst-Fastré)

Die meisten Mitglieder in der SPD wüssten, dass die Sozialdemokraten mit Peer Steinbrück als Kanzlerkandidaten Chancen bei er Bundestagswahl hätten, auch wenn es einzelne Antipathien gegen ihn gäbe, sagt der frühere SPD-Chef Franz Müntefering.

Der frühere SPD-Vorsitzende Franz Müntefering rechnet offenbar damit, dass sich die SPD geschlossen hinter ihren Spitzenkandidaten Peer Steinbrück stellt.

Müntefering sagte, Peer Steinbrück sei ein sehr guter Kandidat für das Jahr 2013 und "da wird sich nun alles drum scharen". Es gebe einzelne Personen, "die da Sympathien oder Antipathien haben, aber die allermeisten in unserer Partei – da bin ich ganz sicher – die wissen, wir haben eine Chance im nächsten Jahr, in 2013", so der frühere SPD-Vorsitzende. "Schwarz-Gelb ist zu Ende und Rot-Grün ist möglich. Und dafür werden wir streiten."

Steinbrück werde das Wahlprogramm der SPD "entscheidend" prägen, sagte Müntefering: "Er ist ja jetzt die Nummer Eins in der Partei für diese Bundestagswahl und für die Funktion des Bundeskanzlers (…) Das ist das Wichtigste natürlich und deshalb wird bei allem weiteren, was zu diskutieren ist und zu entscheiden ist, er auch eine entscheidende Stimme haben."