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Kompressor | Beitrag vom 01.09.2015

Frage des TagesWie kommen Flüchtlinge ins lebenswichtige W-LAN?

Monic Meisel im Gespräch mit Max Oppel

Zwei Flüchtlinge in einer Notunterkunft in Stuttgart mit ihren Smartphones (dpa / picture alliance / Marijan Murat)
Zwei Flüchtlinge in einer Notunterkunft in Stuttgart mit ihren Smartphones (dpa / picture alliance / Marijan Murat)

Oft besitzen Flüchtlinge nur das, was sie am Leibe tragen - und ein Smartphone. Es ist lebenswichtiges Utensil, genauso wie W-LAN. Die Freifunker wollen ihnen deshalb freien Zugang zum Netz ermöglichen. Monic Meisel erklärt, warum das nicht so einfach ist.

Dass Flüchtlinge mit Smartphone unterwegs sind, ist mitnichten ein Zeichen dafür, wie gut es Ihnen geht - ohne ein Telefon zu flüchten wäre noch schwieriger und noch gefährlicher. Es sichert das Überleben als mobile Bank, dient zur Vernetzung, zur Sprachhilfe, zur Orientierung oder für den Kontakt in die Heimat. Deshalb ist auch der Zugang zu freiem W-LAN für sie so wichtig.

Die Freifunk-Bewegung setzt sich dafür ein, Flüchtlingen W-LAN zur Verfügung zu stellen. Sie arbeitet an einem dezentralen Internet in Nutzerhand - nicht nur für Flüchtlinge, aber auch. 

Monic Meisel ist Mitbegründerin der Freifunk-Initiative und Vorstandsmitglied im Förderverein Freie Netzwerke. Im Interview wird sie darüber sprechen, wie die Gesetzeslage ist, warum es so schwierig ist, ein freies Netz bereit zu stellen und was es jetzt bräuchte, um möglichst schnell vielen Flüchtlingen W-LAN anzubieten.  

Mehr Informationen im Netz unter freifunk.net

 

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