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Kompressor | Beitrag vom 10.06.2016

Frage des TagesKann Sakro-Pop die Kirche retten?

Christine Watty im Gespräch mit Thomas Krettenauer

Das kirchliche Pop-Oratorium Luther feiert am Reformationstag, Samstag (31.10.2015), in Dortmund mit mehr als 3.000 Sängern Premiere. (imago stock&people)
Das kirchliche Pop-Oratorium Luther feiert am Reformationstag, Samstag (31.10.2015), in Dortmund mit mehr als 3.000 Sängern Premiere. (imago stock&people)

Das Erzbistum Paderborn will christliche Popmusik fördern. In Paderborn ist die katholische Kirche gut aufgehoben: Hier gibt es das Universitätsfach "Populäre Musik und Medien". Wir sprechen mit dem Gründer des Studiengangs Thomas Krettenauer über die Pläne der katholischen Kirche.

Die katholische Kirche krankt am Schäfchen-Exodus. Sexualmoral und zahllose Missbrauchsfälle haben die Glaubensgemeinschaft in Misskredit gebracht. Ruf und Attraktivität sind beschädigt.

Was tun? Das Erzbistum Paderborn hat erkannt, dass sich christliche Popmusik immer größerer Beliebtheit erfreut und hat jetzt einen Förderfonds und eine Website aufgesetzt, um christlich gestimmte Nachwuchskünstler zu fördern und die Öffentlichkeit über Sakral-Pop zu informieren.

Paderborn ist auch eine Hochburg der universitären Beschäftigung mit Pop. Gründer des Studiengangs "Populäre Musik und Medien" ist Thomas Krettenauer. Mit ihm sprechen wir über die Aussichten für die katholische Kirche, das Ruder mittels Sakral-Pop herumzureißen.

Fazit

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Ausstellung "America after the Fall"Bilder der Verlorenheit
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