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Kompressor | Beitrag vom 01.04.2015

Frage des TagesErster Sachbearbeiter für Graffiti - ist die Street Art nun endgültig gezähmt?

David Kammerer im Gespräch mit Max Oppel

Ein Arbeiter des Baureferats mit Schutzhelm entfernt von der Ludwigsbrücke in München ein Graffiti. (picture alliance / dpa)
Ein Arbeiter des Baureferats mit Schutzhelm entfernt von der Ludwigsbrücke in München ein Graffiti. (picture alliance / dpa)

Ist das der Todesstoß für die Credibility von Straßenkünstlern? In München nimmt der erste hauptamtliche "Sachbearbeiter für Street Art & Graffiti" seinen Dienst auf. Im "Kompressor" verrät David Kammerer, ob er die Kunst zähmen will.

Die Zeiten, in denen besprühte Wände Ausdruck einer subversiven Subkultur, scheinen ausgezählt zu sein - oder etwa nicht? Jedenfalls sind Street Art & Graffiti in der Verwaltung Münchens angekommen.  Das Kulturreferat der bayerischen Landeshauptstadt hatte die Stelle im vergangenen Jahr ausgeschrieben.

Der Graffiti-Künstler David Kammerer alias "Cemnoz" übernimmt die amtliche Tätigkeit und erklärt im Deutschlandradio Kultur, wie er sich seine Arbeit vorstellt.

Fazit

KontrollmechanismenDer überwachende Blick
Fünf Videokameras hängen in Duisburg an einem Laternenpfahl. (pa/dpa/Weihrauch)

Ob Videokontrolle oder Selfies in den sozialen Medien - unser Alltagsleben wird beobachtet wie nie zuvor. Wie sich daraus eine allumfassende Kontrolle entwickelt hat, das analysieren Künstler in drei Ausstellungen der C/O Galerie und des Fotomuseums in Berlin.Mehr

Kunstaktion verbotenGericht schützt Ehrenmal für NS-Verbrecher
Der Aktionskünstler Wolfram Kastner vor Beginn seines Prozesses im Landgericht in München. Er zeigt ein Foto, auf dem das Denkmal für den als Kriegsverbrecher hingerichteten General A. Jodl auf der Fraueninsel im Chiemsee zu sehen ist. Kastner hatte das Denkmal unter anderem mit einer Hinweistafel mit der Aufschrift "Keine Ehre für einen Kriegsverbrecher" und roter Farbe als Symbol für das von ihm vergossene Blut versehen. (picture alliance / dpa / Matthias Balk)

Auf der Insel Frauenchiemsee in Bayern ehrt ein Grabmal den NS-Kriegsverbrecher und Generaloberst unter Hitler, Alfred Jodl. Der Künstler Wolfram Kastner wollte darauf aufmerksam machen, bemalte das Grab und manipulierte es. Ein Gericht verurteilte ihn dafür nun mit einer Geldstrafe. Mehr

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