Seit 01:05 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
 
 

Kompressor | Beitrag vom 30.10.2015

Frage des TagesDürfen Russen keine ukrainische Literatur mehr lesen?

Moderation: Timo Grampes

Blick in die russische Staatsbibliothek für junge Erwachsene. (dpa / picture alliance / Astapkovich Vladimir)
Eine Moskauer Bibliothek: Macht man sich in Russland verdächtig, wenn man die falschen Bücher liest? (dpa / picture alliance / Astapkovich Vladimir)

In Moskau wurde eine Bibliothek für ukrainische Literatur durchsucht, die Leiterin verhaftet. Der Vorwurf: antirussische Propaganda. Was darf man in Russland noch lesen? Wir fragen unsere Korrespondentin Gesine Dornblüth.

In Moskau haben russische Ermittler eine Bibliothek für ukrainische Literatur durchsucht. Im Zuge dessen wurde die Direktorin der Bibliothek Natalja Scharina verhaftet. Ihr wird zur Last gelegt, "Hass und Feindseligkeit auf nationaler Grundlage" verbreitet zu haben.

Die Ermittler gaben an, bei der Durchsuchung auf Bücher und Zeitschriften gestoßen zu sein, die antirussische Propaganda enthalten. Die Bibliothek untersteht der staatlichen Kulturverwaltung der Stadt Moskau und ist keine Einrichtung der ukrainischen Diaspora. Die Bibliothekare und Besucher sind russische Staatsbürger.

Über die Hintergründe der Verhaftung haben wir mit unserer Russland-Korrespondentin Gesine Dornblüth gesprochen.

Mehr zum Thema

Petersburger Dialog - "Wir brauchen jede Gesprächsmöglichkeit mit Russland"
(Deutschlandradio Kultur, Interview, 23.10.2015)

Joseph Roth - Beklemmende Reportagen aus Russland und der Ukraine
(Deutschlandfunk, Büchermarkt, 16.09.2015)

Fazit

Renaissance unter der LupeDer Bilderwald des Aby Warburg
Der Theatervorhang mit einer Kopie von Raffaels Fresco "Der Parnass", ausgestellt am 08.11.2013 im Theatermuseum Zauberwelt der Kulisse in Meiningen, Thueringen. Darauf zu sehen ist Apollon (M), umgeben von Musen, griechischen und roemischen Dichtern sowie italienischen Schriftstellern der Renaissance.  (picture alliance / Beate Schleep)

Der Kunsthistoriker Aby Warburg praktizierte zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine bis dahin beispiellose Renaissanceforschung. Seine These dabei: die Wiederkehr antiker Bildformeln. Das ZKM Karlsruhe hat seinen Bilderatlas nun nahezu vollständig rekonstruiert.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur