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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 27.01.2012

Entwicklungspolitik mit liberaler Handschrift

Wie sieht moderne Hilfe aus?

Moderation: Marcus Pindur

Dirk Niebel (FDP), Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Deutschlandradio - Bettina Straub)
Dirk Niebel (FDP), Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (Deutschlandradio - Bettina Straub)

Eigentlich wollte die FDP das Ressort abschaffen, doch dann fand FDP-Minister Niebel Gefallen am Amt. "Wir haben das Ministerium verändert", sagt Niebel. Jetzt will er mit einem Zehn-Punkte-Programm zur ländlichen Entwicklung und Ernährungssicherung "entscheidende Themen" in den nächsten beiden Jahren anpacken.

Unter Punkt 1 heißt es: "Wir wollen die EU-Agrarexportsubventionen abschaffen." Unter Punkt 5: "Wir fördern die Entfaltung privatwirtschaftlicher Initiative und den Aufbau von Wertschöpfungsketten im ländlichen Raum." Nach Vorstellung der schwarz-gelben Bundesregierung soll das Engagement der Wirtschaft künftig stärker in die Entwicklungszusammenarbeit einbezogen werden.

Was spricht dafür, was dagegen? Muss sich die deutsche Entwicklungshilfe in Zeiten von Wirtschaftskrise und aufziehender Rezession in Europa neu aufstellen? Ist das Ziel, 0,7 Prozent der Wirtschaftsleistung bis zum Jahr 2015 für Entwicklungshilfeprojekte auszugeben, realistisch oder sinnvoll? Wie sieht moderne Hilfe aus?

Darüber diskutieren im "Wortwechsel:

- Hans-Jürgen Beerfeltz (FDP), Staatssekretär des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung;

- Bernd Bornhorst, Leiter der Abteilung Entwicklungspolitik des katholischen Entwicklungshilfswerk "Misereor";

- Kurt Gerhardt, Journalist und Mitinitiator des "Bonner Aufrufs - Für eine andere Entwicklungspolitik";

- Ute Koczy MdB, entwicklungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90 / Die Grünen.

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