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Zeitfragen

Alternative zum KapitalismusGenosse Bürger
Arbeiter bedienen eine Hopfenpflückmaschine bei der Hopfenernte in der Agrargenossenschaft Naundorf-Niedergoseln e.G. im sächsischen Mügeln

Sie scheint eine Alternative zum kapitalistischen System zu sein: die Genossenschaft. Das Jahr 2012 war von den Vereinten Nationen zum Jahr der Genossenschaften erklärt worden. Angesichts der Krisen des Finanzkapitalismus hat die alte Idee gemeinschaftlichen Wirtschaftens wieder Konjunktur. Mehr

Karl der Große"Christlicher Kaiser" oder "Vater Europas"?
Eine Figur Karls des Großen steht am 16.06.2014 in Aachen (Nordrhein-Westfalen) im Centre Charlemagne. Die Ausstellung "Karl der Große, Macht, Kunst, Schätze" ist vom 20.06.2014 bis zum 21.09.2014 in Aachen zu sehen. 

Der erste mittelalterliche Kaiser, Karl der Große, ist ein Paradebeispiel für politische Vereinnahmung: Er wurde zu einer Projektionsfläche für unterschiedlichste Etikettierungen - so dass sich das Bild, das wir von dem Machtmenschen haben, häufig gewandelt hat.Mehr

VandalenZu Unrecht in Verruf geraten
Ein Schild an einem Behinderten-Aufzug in Nürnberg.

Der Begriff "Vandalismus" ist besonders populär, führt aber historisch in die Irre. Denn die umgangssprachlichen Vandalen müssen tatsächlich das ausbaden, was de facto die Jakobiner ausgefressen haben.Mehr

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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 05.03.2012

Eine Verteilungsfrage

Wer zahlt die Zeche für die Finanzkrise?

Von Caspar Dohmen

Mit einer Geste der Verzweiflung: Ein Börsenmakler in Frankfurt am Main
Mit einer Geste der Verzweiflung: Ein Börsenmakler in Frankfurt am Main (picture alliance / dpa)

Mit dem Platzen der amerikanischen Immobilienblase und der Pleite der Investmentbank Lehman Brothers begann die größte Wirtschaftskrise seit den 1930er-Jahren. Mit Rettungspaketen haben die Regierungen erst die Pleite großer Banken abgewandt, dann den Bankrott kleiner Staaten verhindert.

Ein Ende ist nicht in Sicht. Noch ist die Krise nicht beim deutschen Steuerzahler angekommen, aber die Frage wird sich stellen: wer zahlt am Ende die Zeche für die Finanzkrise? Die politischen Interessen formieren sich bereits. Egal, ob das Problem durch restriktive Sparpolitik, einen Schuldenschnitt oder durch Inflation gelöst wird, es läuft auf eine Reduzierung von Vermögen oder Einkommen hinaus. Damit wird die Schuldenkrise zu einer Verteilungsfrage.

Darüber, wer die Rechnung begleichen muss, sprechen unter anderem der Soziologe Wolfgang Streeck, der Vermögensverwalter Philipp Vorndran und der Ökonom Gustav Horn.

Das Manuskript zur Sendung im PDF-Format und im barrierefreien Text-Format


Weiterführende Informationen:

Die Bundeszentrale für politische Bildung - Wege aus der Schuldenkrise
Volkswirt Gustav Horn zur Krise in Griechenland
Der Film "Debtocracy" der Filmemacherin Katharina Kitidi

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