Seit 17:07 Uhr Studio 9
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 17:07 Uhr Studio 9
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 13.01.2011

"Eine Art Chronik der Bundesrepublik"

Klaus Staeck über das Werk von Sigmar Polke und seine Ausstellung über den befreundeten Künstler in Berlin

Die ironische Weltsicht habe ihn und Sigmar Polke verbunden, sagt Klaus Staeck, Präsident der Akademie der Künste (AdK) und ehemaliger Freund des 2010 verstorbenen Künstlers. Er hat Sigmar Polke eine Ausstellung gewidmet.

Er kenne keinen anderen Künstler, der die Konsumgläubigkeit in der Zeit des Wirtschaftswunders so auf Korn genommen habe in seinen Arbeiten wie Polke, sagt Staeck über Polkes Ironie.

"Was uns verbunden hat, war auch das Politische. Er war jemand, der analytisch auch an seine Arbeiten heran ging - und nicht parteipolitisch, sondern gesellschaftspolitisch. Ich denke manchmal, wenn man seine Arbeiten Revue passieren lässt: Das ist auch eine Art Chronik der Bundesrepublik, die man da besichtigen kann", sagt der Präsident der Akademie der Künste, der selbst Künstler ist.

Die Ausstellung "Sigmar Polke - Eine Hommage" sei eine intime, private Ausstellung, die ergänzt werde durch die Leihgabe "Wir Kleinbürger!" - zehn großformatige Papiercollagen.

Das vollständige Gespräch mit Klaus Staeck können Sie bis zum 13.6.2011 als MP3-Audio in unserem Audio-on-Demand-Angebot nachhören.

Mehr bei deutschlandradio.de

Externe Links:

Akademie der Künste

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsDichtung und Gesamtwahrheit
Zeitgenössisches Porträt des deutschen Staatsmanns Otto von Bismarck (1815-1898).  (picture alliance / Bibliographisches Institut & F.A)

Aus gegebenem Anlass präsentiert uns die "Taz" eine Geschichte der Lüge. Während wir in der FAZ erfahren, dass es neben postfaktischer und alternativer Wahrheit eben auch eine "Gesamtwahrheit" gibt, die Journalisten leider nur selten sehen.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

"Das große Feuer" in MannheimZauberhafte Bilderwelten
Der Regisseur Roland Schimmelpfennig (picture-alliance / dpa / Herbert Pfarrhofer)

Zwei Dörfer liegen an einem Fluss gegenüber: das der Winzer und das der Ackerbauern. Doch nur das Bauerndorf wird von Dürre und Flut geplagt. Roland Schimmelpfennigs "Das große Feuer" ist wie eine Parabel auf Ungerechtigkeiten, klammert aktuelle Bezüge aber aus.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur