Freitag, 31. Oktober 2014MEZ08:05 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsSein und Online
Ein Internetnutzer hat ein Tablet auf dem Schoß, darauf ist eine Facebook-Illustration zu sehen. Seine Beine sind über eine Sofalehne geschwungen. 

Im Computer gibt es keine große Pause wie im Theater: Der Besucherschwund der Analog-Bühnen beschäftigt heute mehrere Feuilletonisten. Sind Twitter und Facebook schuld oder gar die "Blogwarte", von denen einer schreibt? Mehr

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Fazit

Goethe 2.0Das Leben eines Universalgenies digital
Auf dem Bild "Goethe in der römischen Campagna" von Johann Heinrich Wilhelm Tischbein liegt Goethe hingebettet vor einer italienischen Landschaft

Es ist eines der größten geisteswissenschaftlichen Forschungsprogramme der Bundesrepublik: "Propyläen. Forschungsplattform zu Goethes Biographica", nennt es sich. Wird der moderne Mensch den alten Dichter durch die digitalen Medien besser verstehen? Mehr

Filme der WocheSolidarität in den 80ern und heute
Die belgischen Brüder Jean-Pierre (l) and Luc Dardenne (r) bei der Vorstellung ihres Films "Zwei Tage, eine Nacht" beim Valladolid International Film Festival in Spanien, aufgenommen am 18.10.2014

Engagement, Kooperation und Mitgefühl auf der Leinwand: Das mitreißende britische Sozialdrama "Pride" punktet mit Spaß und Pointen; "Zwei Tage, eine Nacht" der Gebrüder Dardenne zeigt den Kampf einer Angeschlagenen in einem Klima sozialer Kälte.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 17.07.2012

"Ein Stück deutscher Kulturgeschichte"

Holger Helbig über die geplante Uwe Johnson-Werkausgabe

Uwe Johnson bei einer Lesung 1973 in Frankfurt am Main
Uwe Johnson bei einer Lesung 1973 in Frankfurt am Main (picture alliance / dpa - Manfred Rehm)

Sein Nachlass umfasst etwa 50.000 Blatt, vieles davon wurde nie publiziert: An der Uni Rostock entsteht eine historisch-kritische Ausgabe der Werke von Uwe Johnson. Das biete eine Gelegenheit, um den Schriftsteller ganz neu kennenzulernen, sagt der Literaturwissenschaftler Holger Helbig.

Als Zentrum der internationalen Forschung zu Uwe Johnson gilt heute die Stadt Rostock. Dort soll nun - 28 Jahre nach dem Tod des Schriftstellers - eine historisch-kritische Werkausgabe erarbeitet werden. 20 Jahre sind für das kostspielige Projekt angesetzt. Die Federführung hat Holger Helbig, der an der Uni Rostock die Johnson-Professur inne hat.

"20 Jahre für eine historisch-kritische Ausgabe sind nicht ungewöhnlich in Anbetracht der Textmenge, die es zu bewältigen gilt", sagte Helbig im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur. Johnsons Nachlass umfasse etwa 50.000 Blatt - der Großteil davon sei bislang erstaunlicherweise nicht publiziert worden. "Man wird den Autor Uwe Johnson also auf ganz neue Art und Weise kennenlernen", sate Helbig.

Hören Sie das Gespräch mit Holger Helbig mindestens bis zum 17. Dezember 2012 als mp3-Audio.

Mehr zum Thema bei dradio.de:

Uwe Johnsons Nachlass geht nach Rostock - Bedauern in Marbach über die nur "zweitbeste Lösung" für das Archiv des Autors der "Jahrestage"

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Links bei dradio.de:

Uwe Johnsons Nachlass geht nach Rostock