Dienstag, 27. Januar 2015MEZ06:51 Uhr

Kulturpresseschau

SPD-Chef Gabriel bei Pegida-Anhängern"War das nötig?"
SPD-Chef und Vizekanzler Sigmar Gabriel kommt am 23.01.2015 in Dresden (Sachsen) zu einer Diskussionsveranstaltung mit Anhängern und Gegnern der islamkritischen Pegida.

Die "FAZ" kritisiert, dass SPD-Chef Sigmar Gabriel an einem Gespräch mit Pegida-Anhängern in Dresden teilgenommen hat. Auch wenn er betont, als Privatmann gehandelt zu haben, habe er doch kalkuliert um die Gunst des Publikums geworben, so die "FAZ". Mehr

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Fazit

Musikinstrumente und der HolocaustGeigen mit Davidstern
Geigenbauer Amnon Weinstein mit einer von ihm restaurierten Violine bei der Ausstellung "Violins of Hope" in Monaco.

Die Violinen , die der Tel Aviver Geigenbauer Amnon Weinstein sammelt, haben eine besondere Geschichte: Sie gehörten europäischen Juden, von denen viele im Holocaust starben. Nun spielen die Berliner Philharmoniker auf diesen Instrumenten.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 17.07.2012

"Ein Stück deutscher Kulturgeschichte"

Holger Helbig über die geplante Uwe Johnson-Werkausgabe

Uwe Johnson bei einer Lesung 1973 in Frankfurt am Main
Uwe Johnson bei einer Lesung 1973 in Frankfurt am Main (picture alliance / dpa - Manfred Rehm)

Sein Nachlass umfasst etwa 50.000 Blatt, vieles davon wurde nie publiziert: An der Uni Rostock entsteht eine historisch-kritische Ausgabe der Werke von Uwe Johnson. Das biete eine Gelegenheit, um den Schriftsteller ganz neu kennenzulernen, sagt der Literaturwissenschaftler Holger Helbig.

Als Zentrum der internationalen Forschung zu Uwe Johnson gilt heute die Stadt Rostock. Dort soll nun - 28 Jahre nach dem Tod des Schriftstellers - eine historisch-kritische Werkausgabe erarbeitet werden. 20 Jahre sind für das kostspielige Projekt angesetzt. Die Federführung hat Holger Helbig, der an der Uni Rostock die Johnson-Professur inne hat.

"20 Jahre für eine historisch-kritische Ausgabe sind nicht ungewöhnlich in Anbetracht der Textmenge, die es zu bewältigen gilt", sagte Helbig im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur. Johnsons Nachlass umfasse etwa 50.000 Blatt - der Großteil davon sei bislang erstaunlicherweise nicht publiziert worden. "Man wird den Autor Uwe Johnson also auf ganz neue Art und Weise kennenlernen", sate Helbig.

Hören Sie das Gespräch mit Holger Helbig mindestens bis zum 17. Dezember 2012 als mp3-Audio.

Mehr zum Thema bei dradio.de:

Uwe Johnsons Nachlass geht nach Rostock - Bedauern in Marbach über die nur "zweitbeste Lösung" für das Archiv des Autors der "Jahrestage"

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Links bei dradio.de:

Uwe Johnsons Nachlass geht nach Rostock