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Kulturpresseschau

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Fazit

Festival in LudwigshafenDeutsche Filme ohne Klischees
Der Gewinner des Filmkunstpreises, Regisseur und Buchautor Tom Sommerlatte, freut sich am 04.07.2015 in Ludwigshafen bei der Preisverleihung während des 11. Festivals des Deutschen Films  (picture alliance / dpa / Uwe Anspach)

88.000 Zuschauer haben das 11. Festival des deutschen Films in Ludwigshafen besucht. Die Kinozelte am Rheinufer ziehen immer mehr Kinofans an. Den Filmkunstpreis sicherte sich der Regisseur Tom Sommerlatte mit "Im Sommer wohnt er unten".Mehr

Bachmann-Preisträgerin Gomringer"Das Schreiben macht einsam"
Nora Gomringer während der Siegerverkündung beim Ingeborg-Bachmann-Preis am 05.07.2015 in Klagenfurt (picture alliance / dpa / Gert Eggenberger)

Auf einer Zugfahrt von Leipzig nach Bamberg ist der Text entstanden: Mit "Recherche" hat Nora Gomringer den Ingeborg-Bachmann-Preis gewonnen. Im Interview erzählt die Schriftstellerin, wie sie den Wettbewerb in Klagenfurt erlebt hat und was Schreiben für sie bedeutet.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 17.07.2012

"Ein Stück deutscher Kulturgeschichte"

Holger Helbig über die geplante Uwe Johnson-Werkausgabe

Uwe Johnson bei einer Lesung 1973 in Frankfurt am Main (picture alliance / dpa - Manfred Rehm)
Uwe Johnson bei einer Lesung 1973 in Frankfurt am Main (picture alliance / dpa - Manfred Rehm)

Sein Nachlass umfasst etwa 50.000 Blatt, vieles davon wurde nie publiziert: An der Uni Rostock entsteht eine historisch-kritische Ausgabe der Werke von Uwe Johnson. Das biete eine Gelegenheit, um den Schriftsteller ganz neu kennenzulernen, sagt der Literaturwissenschaftler Holger Helbig.

Als Zentrum der internationalen Forschung zu Uwe Johnson gilt heute die Stadt Rostock. Dort soll nun - 28 Jahre nach dem Tod des Schriftstellers - eine historisch-kritische Werkausgabe erarbeitet werden. 20 Jahre sind für das kostspielige Projekt angesetzt. Die Federführung hat Holger Helbig, der an der Uni Rostock die Johnson-Professur inne hat.

"20 Jahre für eine historisch-kritische Ausgabe sind nicht ungewöhnlich in Anbetracht der Textmenge, die es zu bewältigen gilt", sagte Helbig im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur. Johnsons Nachlass umfasse etwa 50.000 Blatt - der Großteil davon sei bislang erstaunlicherweise nicht publiziert worden. "Man wird den Autor Uwe Johnson also auf ganz neue Art und Weise kennenlernen", sate Helbig.

Hören Sie das Gespräch mit Holger Helbig mindestens bis zum 17. Dezember 2012 als mp3-Audio.

Mehr zum Thema bei dradio.de:

Uwe Johnsons Nachlass geht nach Rostock - Bedauern in Marbach über die nur "zweitbeste Lösung" für das Archiv des Autors der "Jahrestage"

Mehr bei deutschlandradio.de

Links bei dradio.de:

Uwe Johnsons Nachlass geht nach Rostock