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Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsProf. Boernes Angst vor dem Krebs
Die beiden Hauptdarsteller des "Tatort" Münster, Axel Prahl als Kommissar Thiel (l) und Jan Josef Liefers als Prof. Boerne

Nach dem Erfolg des vergangenen "Tatorts" geht "Spiegel Online" dem Hinweis des Gerichtsmediziners Prof. Boerne nach, ob Kiffen Hodenkrebs fördert. "Tagesspiegel" und "Süddeutsche" ergründen dagegen, warum es so viele Messdiener ins Showbiz zieht.Mehr

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Fazit

LeinwandBlick auf ein Filmschaffen am Rande
Erwin Geschonneck als Vater Grubske in "Anton, der Zauberer" (Regie: Günter Reisch)

Mit einer Retrospektive will das Hamburger Filmfestival eine ganz eigene Kinofilmwelt abbilden: die der DDR. Kuratiert von Andreas Dresen, zeigt die Reihe vor allem Filme, die damals nur wenig Beachtung fanden oder auch inzwischen zu Unrecht in Vergessenheit geraten sind.Mehr

Staatsbibliothek BerlinSchatzsuche zwischen Buchdeckeln
Ein Engel begegnet drei Männern: Aus dem Diez-Album, Iran, erste Hälfte des 14. Jahrhunderts.

Die Berliner Staatsbibliothek besitzt die umfangreichste Sammlung orientalischer Handschriften in Deutschland. Eine Ausstellung zeigt nun zwei Dutzend der 17.000 persischen Unikate – und erzählt, welche Mühe es macht, alte Bücher zu erhalten.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 17.07.2012

"Ein Stück deutscher Kulturgeschichte"

Holger Helbig über die geplante Uwe Johnson-Werkausgabe

Uwe Johnson bei einer Lesung 1973 in Frankfurt am Main
Uwe Johnson bei einer Lesung 1973 in Frankfurt am Main (picture alliance / dpa - Manfred Rehm)

Sein Nachlass umfasst etwa 50.000 Blatt, vieles davon wurde nie publiziert: An der Uni Rostock entsteht eine historisch-kritische Ausgabe der Werke von Uwe Johnson. Das biete eine Gelegenheit, um den Schriftsteller ganz neu kennenzulernen, sagt der Literaturwissenschaftler Holger Helbig.

Als Zentrum der internationalen Forschung zu Uwe Johnson gilt heute die Stadt Rostock. Dort soll nun - 28 Jahre nach dem Tod des Schriftstellers - eine historisch-kritische Werkausgabe erarbeitet werden. 20 Jahre sind für das kostspielige Projekt angesetzt. Die Federführung hat Holger Helbig, der an der Uni Rostock die Johnson-Professur inne hat.

"20 Jahre für eine historisch-kritische Ausgabe sind nicht ungewöhnlich in Anbetracht der Textmenge, die es zu bewältigen gilt", sagte Helbig im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur. Johnsons Nachlass umfasse etwa 50.000 Blatt - der Großteil davon sei bislang erstaunlicherweise nicht publiziert worden. "Man wird den Autor Uwe Johnson also auf ganz neue Art und Weise kennenlernen", sate Helbig.

Hören Sie das Gespräch mit Holger Helbig mindestens bis zum 17. Dezember 2012 als mp3-Audio.

Mehr zum Thema bei dradio.de:

Uwe Johnsons Nachlass geht nach Rostock - Bedauern in Marbach über die nur "zweitbeste Lösung" für das Archiv des Autors der "Jahrestage"

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Uwe Johnsons Nachlass geht nach Rostock