Mittwoch, 1. April 2015MESZ00:03 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsBilder aus Afrika
Ein Blick in die Ausstellung "Making Africa - A Continent of Conteporary Design" im Vitra Design Museum in Weil am Rhein, im Vordergrund das Bild "C-Stunners" des kenianischen Künstlers Cyrus Kabiru. (picture alliance / dpa / Georgios Kefalas)

Die Feuilletons nehmen den südlichen Kontinent in den Blick: Sie besprechen die Ausstellung "Making Africa - A Continent of Conteporary Design" in Weil am Rhein und berichten über ein Hotel in Wien, das von Flüchtlingen betrieben wird. Mehr

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Fazit

Biennale in KiewKunst-Schau trotz Absage
Blick über den Majdan-Platz in Kiew. (Imago / Markus Heine)

Wegen des Krieges in der Ukraine wurde die 2. Kiewer Biennale zuerst verschoben und nun ganz abgesagt. Doch die Wiener Kuratoren wollen sie trotzdem durchführen. Einer davon, der Kunsttheoretiker Georg Schöllhammer, erklärt, warum es wichtig ist, dass die Schau stattfindet.Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 17.07.2012

"Ein Stück deutscher Kulturgeschichte"

Holger Helbig über die geplante Uwe Johnson-Werkausgabe

Uwe Johnson bei einer Lesung 1973 in Frankfurt am Main (picture alliance / dpa - Manfred Rehm)
Uwe Johnson bei einer Lesung 1973 in Frankfurt am Main (picture alliance / dpa - Manfred Rehm)

Sein Nachlass umfasst etwa 50.000 Blatt, vieles davon wurde nie publiziert: An der Uni Rostock entsteht eine historisch-kritische Ausgabe der Werke von Uwe Johnson. Das biete eine Gelegenheit, um den Schriftsteller ganz neu kennenzulernen, sagt der Literaturwissenschaftler Holger Helbig.

Als Zentrum der internationalen Forschung zu Uwe Johnson gilt heute die Stadt Rostock. Dort soll nun - 28 Jahre nach dem Tod des Schriftstellers - eine historisch-kritische Werkausgabe erarbeitet werden. 20 Jahre sind für das kostspielige Projekt angesetzt. Die Federführung hat Holger Helbig, der an der Uni Rostock die Johnson-Professur inne hat.

"20 Jahre für eine historisch-kritische Ausgabe sind nicht ungewöhnlich in Anbetracht der Textmenge, die es zu bewältigen gilt", sagte Helbig im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur. Johnsons Nachlass umfasse etwa 50.000 Blatt - der Großteil davon sei bislang erstaunlicherweise nicht publiziert worden. "Man wird den Autor Uwe Johnson also auf ganz neue Art und Weise kennenlernen", sate Helbig.

Hören Sie das Gespräch mit Holger Helbig mindestens bis zum 17. Dezember 2012 als mp3-Audio.

Mehr zum Thema bei dradio.de:

Uwe Johnsons Nachlass geht nach Rostock - Bedauern in Marbach über die nur "zweitbeste Lösung" für das Archiv des Autors der "Jahrestage"

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Links bei dradio.de:

Uwe Johnsons Nachlass geht nach Rostock