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Kulturpresseschau

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Fazit

Giotto-Ausstellung in Mailand Wegbereiter der Renaissance
Jesus am Kreuz des italienischen Malers Giotto di Bondone (imago/Kyodo News)

Jesus mit menschlichen Antlitz. Entgegen seiner Zeitgenossen malte Giotto di Bordone im 14. Jahrhundert reale Menschen, mit unterschiedlichen Gesichtern. Giotto begründete damit die Malerei der Renaissance. Im Mailänder Palazzo Reale sind jetzt seine Meisterwerke zu sehen.Mehr

Zum Tod von Regisseur Wes CravenMeister des Horrorfilms
Der Regisseur Wes Craven steht vor einem Filmplakat zu "Red Eye" (picture alliance /dpa /PA Parsons)

Mit Klassikern wie "Nightmare – Mörderische Träume" oder seiner "Scream"-Reihe setzte der US-Regisseur neue Maßstäbe im Horrorgenre. Ob Wes Craven tatsächlich das Horror Genre neu erfunden hat, darüber sprechen wir mit den Filmwissenschaftler Rolf Giesen.Mehr

"French Women" im Kino Nichts für Feingeister
Audrey Dana (dpa / picture alliance / Etienne Laurent)

"Was Frauen wollen" ist eine Komödie, die Oral-, Hetero-, Frauensex und viel Sinnlichkeit zeigt. Von der Kritik ist der Film deshalb zum Teil verrissen worden. Doch Regisseurin Audrey Dana würde den Film trotzdem noch einmal genau so drehen. Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 17.07.2012

"Ein Stück deutscher Kulturgeschichte"

Holger Helbig über die geplante Uwe Johnson-Werkausgabe

Uwe Johnson bei einer Lesung 1973 in Frankfurt am Main (picture alliance / dpa - Manfred Rehm)
Uwe Johnson bei einer Lesung 1973 in Frankfurt am Main (picture alliance / dpa - Manfred Rehm)

Sein Nachlass umfasst etwa 50.000 Blatt, vieles davon wurde nie publiziert: An der Uni Rostock entsteht eine historisch-kritische Ausgabe der Werke von Uwe Johnson. Das biete eine Gelegenheit, um den Schriftsteller ganz neu kennenzulernen, sagt der Literaturwissenschaftler Holger Helbig.

Als Zentrum der internationalen Forschung zu Uwe Johnson gilt heute die Stadt Rostock. Dort soll nun - 28 Jahre nach dem Tod des Schriftstellers - eine historisch-kritische Werkausgabe erarbeitet werden. 20 Jahre sind für das kostspielige Projekt angesetzt. Die Federführung hat Holger Helbig, der an der Uni Rostock die Johnson-Professur inne hat.

"20 Jahre für eine historisch-kritische Ausgabe sind nicht ungewöhnlich in Anbetracht der Textmenge, die es zu bewältigen gilt", sagte Helbig im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur. Johnsons Nachlass umfasse etwa 50.000 Blatt - der Großteil davon sei bislang erstaunlicherweise nicht publiziert worden. "Man wird den Autor Uwe Johnson also auf ganz neue Art und Weise kennenlernen", sate Helbig.

Hören Sie das Gespräch mit Holger Helbig mindestens bis zum 17. Dezember 2012 als mp3-Audio.

Mehr zum Thema bei dradio.de:

Uwe Johnsons Nachlass geht nach Rostock - Bedauern in Marbach über die nur "zweitbeste Lösung" für das Archiv des Autors der "Jahrestage"

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Links bei dradio.de:

Uwe Johnsons Nachlass geht nach Rostock