Freitag, 28. August 2015MESZ16:48 Uhr

Länderreport

Öko-RegionalprodukteBürger retten Bauernhöfe
Eine Kuh ist mit einem Dosimeter und GPS-System zu Forschungszwecken versehen. Die Forscher studieren den Einfluss Von Strahlungen aus dem Atomunfall auf die Rinder. (imago stock&people)

Gute Produkte und Unternehmen sollen in der Region bleiben - so lautet das Ziel der "Regionalwert AG". Der Verbund soll auch dabei helfen, kleine Bauernhöfe am Leben zu erhalten und die wachsende Nachfrage nach Bio-Lebensmitteln zu bedienen.Mehr

RechtsextremismusSachsens Politiker − angefeindet und bedroht
Eine Frau steht mit einem Schild "Volksverräterin" am 26.08.2015 vor einer Flüchtlingsunterkunft in Heidenau (Sachsen) und wartet auf Bundeskanzlerin Merkel. Die Kanzlerin besucht die Flüchtlingsunterkunft. (dpa / picture alliance / Jan Woitas)

Sie erhalten Morddrohungen, ihre Kinder werden mit Baseballschlägern verfolgt, die Privatadressen veröffentlicht: Politiker in Sachsen müssen derzeit einiges aushalten. Ob Stadtrat, Oberbürgermeister oder Landtagsabgeordneter − wer sich für Flüchtlinge einsetzt, kann schnell in den Fokus geraten.Mehr

Musik-Festivals in der ProvinzTanzen im Tagebau
Kräne werden beim Melt!-Festival in buntes Licht getaucht. (Melt! / Stephan Flad)

Sie heißen Melt!, splash!, Fusion, Feel oder SonneMondSterne: Musikfestivals in ländlichen Gebieten Deutschlands haben Konjunktur. Wo früher Tausende in der Braunkohle-Industrie arbeiteten, wird nun getanzt.Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 19.07.2012

Ein kühles Helles unter Kastanien

200 Jahre Biergärten in Bayern

Von Michael Watzke

Seit 200 Jahren gibt es Biergärten in Bayern. (AP)
Seit 200 Jahren gibt es Biergärten in Bayern. (AP)

1812 erließ der bayerische König Max I. ein Edikt. Damit erlaubte er den Brauereien, direkt über ihren Lagerkellern einen Ausschank zu eröffnen. Im Sommer durfte damals wegen Brandgefahr kein Bier hergestellt werden. Daher wurde das Bier für die warme Jahreszeit vorgebraut und in riesigen Kellergewölben gelagert.

In der Regel hatten die Brauer über den Kellergewölben Kastanien gepflanzt, damit das Bier auch im Sommer schön kühl blieb und nicht schlecht wurde. Heute müssen die Kastanien nicht mehr zum Kühlen herhalten, das Bier wird ganzjährig gebraut, aber die Biergartenbesucher sitzen nach wie vor gern im Schatten der Bäume. Mit dem Edikt hat König Max I. vor zweihundert Jahren ein bayerisches Nationalgut begründet - den Biergarten. Allein in München gibt es davon mehr als 100.

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