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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 19.07.2012

Ein kühles Helles unter Kastanien

200 Jahre Biergärten in Bayern

Von Michael Watzke

Seit 200 Jahren gibt es Biergärten in Bayern. (AP)
Seit 200 Jahren gibt es Biergärten in Bayern. (AP)

1812 erließ der bayerische König Max I. ein Edikt. Damit erlaubte er den Brauereien, direkt über ihren Lagerkellern einen Ausschank zu eröffnen. Im Sommer durfte damals wegen Brandgefahr kein Bier hergestellt werden. Daher wurde das Bier für die warme Jahreszeit vorgebraut und in riesigen Kellergewölben gelagert.

In der Regel hatten die Brauer über den Kellergewölben Kastanien gepflanzt, damit das Bier auch im Sommer schön kühl blieb und nicht schlecht wurde. Heute müssen die Kastanien nicht mehr zum Kühlen herhalten, das Bier wird ganzjährig gebraut, aber die Biergartenbesucher sitzen nach wie vor gern im Schatten der Bäume. Mit dem Edikt hat König Max I. vor zweihundert Jahren ein bayerisches Nationalgut begründet - den Biergarten. Allein in München gibt es davon mehr als 100.

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