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Feature / Archiv | Beitrag vom 20.03.2013

Don Kischote oder ... Wohin fanatische Neugier führt

Erinnerungen an den rasenden Reporter

Von Renate Beckmann und Klaus Ihlau

Grabstätte von Egon Erwin Kisch in Prag (dradio.de/Janine Wergin)
Grabstätte von Egon Erwin Kisch in Prag (dradio.de/Janine Wergin)

Wahrscheinlich war er überall, wo etwas passierte. Er hielt sich in Berlin auf, als dort der Reichstag brannte, wurde verhaftet und abgeschoben. Er reiste nach Spanien zu den Internationalen Brigaden, als dort der Bürgerkrieg tobte. Er recherchierte in den USA, in China und Australien und der Sowjetunion.

Die Reportage erhob er zur Kunstform. Egon Erwin Kisch starb vor 65 Jahren, am 31. März 1948 in Prag.

Die Prager Schriftstellerin Lenka Reinerova und der Österreicher Max Bair erinnern sich an ihre Begegnungen mit dem rasenden Reporter.


Regie: Angelika Perl
Mit: Brigitte Karner, Peter Simonischek, Peter Fitz u.a.
Ton: Peter Kainz
Produktion: SFB-ORB/SDR/ORF 1998
Länge: 53‘23


Renate Beckmann, geboren 1944 in Stettin, seit 1985 Autorin für Hörfunk und Fernsehen. Zuletzt: "Preußens Gloria und Friedrichs Gicht" (RBB 2011).

Klaus Ihlau, geboren 1940 in Magdeburg, studierte Mathematik und Pädagogik, seit 1982 Feature-Autor in Berlin.

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