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Hörspiel

Gilsbrod
Souffleur/Souffleuse-Arbeitsplatz der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf.

An einem kleinen Stadttheater ist der Souffleuse gekündigt worden. Wie es dazu kam, erzählt die Souffleuse selbst. Sie hat Diven und Dirigenten erlebt - und eines Tages einen Lachanfall bekommen.Mehr

Der hinkende Hund
Blick auf die Hafenpromenade von Nizza.

Der einst angesagte Maler P.P. Linde hat sich, um seine künstlerische Schaffenskrise zu bewältigen, in einen kleinen Ort nach Südfrankreich geflüchtet. Doch die Ruhe, die er dort gesucht hat, hält nicht lange vor.Mehr

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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 01.08.2012

Die Nacht allein

Von Wolfgang Graetz

Klaus Kinski (1971)
Klaus Kinski (1971)

Reinhold Bunge, Kunsthändler in New York, 39 Jahre alt, ein Kind, noch verheiratet, doch getrennt von seiner Frau. Auf einer Geschäftsreise steigt er im Hotel Metropol ab, nur 150 km von seiner Frau entfernt. Tags ist er agil. Nachts spürt er die Einsamkeit.

Er ruft seine Frau an, um sie zu einem Treffen im Hotel zu bewegen, er will mit ihr reden. Sie aber hat Angst vor neuen Enttäuschungen. Schließlich willigt sie ein. Während er auf das Eintreffen seiner Frau wartet, eilt er rastlos hin und her - zwischen der Telegraphistin, der Bardame und den Gesprächen mit dem Nachtportier, der Medizin und Theologie studiert.

Regie: Mathias Neumann
Mit: Klaus Kinski, Johanna Wichmann, Günter Schramm u.v.a.
Ton: Reinhard Krawulski
Produktion: HR 1962
Länge: 40"22

In der Hauptrolle des zerrissenen Mannes sehr eindrucksvoll Klaus Kinski.


Wolfgang Graetz (1926-1999) war ein deutscher Schriftsteller, Hörspiel- und Fernsehautor. Graetz war mehrfach als Straftäter inhaftiert. In der JVA Butzbach begann er sein schriftstellerisches Schaffen.

Anschließend: Panik von Raymond Queneau aus: "Vom Nutzen und Nachteil der Beruhigungsmittel" aus dem Französischen von Hans Thill