Montag, 22. Dezember 2014MEZ07:21 Uhr

Literatur

Egon Erwin KischSo nah, so fern, so funkelnd
Egon Erwin Kisch (1885-1948)

"Der Rasende Reporter", das war in den 1920er Jahren der berühmte Prager Journalist Egon Erwin Kisch. Seine Nachfolger: Karl-Markus Gauß, P.J. O'Rourke und Marie-Luise Scherer zeigen anhand ihrer Reportagen aus nahen Städten und unbegreiflichen Orten in aller Welt, wie viel Kunst dazu gehört, nackte Realität in literarische Wahrheit zu verwandeln.Mehr

Max BrodGeschäftige Goethenatur
Der Schriftsteller Max Brod am 27. Juni 1964 in Prag.

Man kennt ihn als Kafkas Freund, weniger als erfolgreichen Autor von fast hundert Büchern: Max Brod. Nun liegt im Wallstein Verlag eine neue, umfangreiche Auswahlausgabe vor. Eine gute Gelegenheit, Max Brod wiederzuentdecken.Mehr

weitere Beiträge

Literatur / Archiv | Beitrag vom 26.08.2012

Die Muttersprache der Götter

Die Anfänge der Lyrik und ihr Überleben heute

Der Literaturwissenschaftler Heinz Schlaffer im Gespräch mit Barbara Wahlster

Lyrik als Anrufung der Götter (hier: Göttervater Zeus).
Lyrik als Anrufung der Götter (hier: Göttervater Zeus). (picture alliance / dpa)

Mit Anrufung und Beschwörung, Lob und Klage - kurz: im Umgang mit Göttern und Geistern, sieht der Stuttgarter Literaturwissenschaftler Heinz Schlaffer den Ausgangspunkt für die Herausbildung einer besonderen Sprache.

Cover: Heinz Schlaffer: Geistersprache - Zweck und Mittel der LyrikCover: Heinz Schlaffer: Geistersprache - Zweck und Mittel der Lyrik (Hanser Verlag)Als Lyrik hat sie den Prozess der Säkularisierung überlebt, speist sich zum Teil immer noch aus hohem Ton und kultischer Aufladung. Für seine "geistvollen und beobachtungsscharfen, streitlustigen und pointierten Bücher und Essays" erhält Heinz Schlaffer in diesem Jahr den Johann-Heinrich-Merck-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

Sie können das vollständige Gespräch mit Heinz Schlaffer mindestens bis zum 26.01.2013 in unserem Audio-on-Demand-Angebot hören. MP3-Audio