Freitag, 19. Dezember 2014MEZ21:18 Uhr

Thema

Karl der GroßeKunstsinniger Barbar
Eine Figur Karls des Großen steht am 16.06.2014 in Aachen (Nordrhein-Westfalen) im Centre Charlemagne. Die Ausstellung "Karl der Große, Macht, Kunst, Schätze" ist vom 20.06.2014 bis zum 21.09.2014 in Aachen zu sehen. 

Er war einer der Gründungsväter Europas: Karl der Große hat die karolingische Renaissance eingeleitet. Eigentlich sei es ihm aber nur um die Legitimierung seiner Macht gegangen, meint Kunsthistoriker Michael Imhof. Mehr

DDR-GeschichteSieg über den Ort des Grauens
Der ehemalige politische Gefangene Gilbert Furian in einer Gefängniszelle der Gedenkstätte Zuchthaus Cottbus vom Verein Menschenrechtszentrum in Cottbus (Brandenburg).

Weil er in der DDR Interviews mit Punks publizierte, kam Gilbert Furian in den Cottbuser Knast. In der heutigen Gedenkstätte wird er nun in der Oper "Fidelio" mitsingen - um einen "großen Rucksack Bitterkeit" erleichtert.Mehr

Agenturfotos"Das ist sicher ein Aufbruch"
Sheryl Sandberg, Geschäftsführerin des US-amerikanischen Internetkonzerns Facebook 

Die Karrierefrau, die am Schreibtisch sitzt, oder das schamlose Zeigen von Terroropfern in Afrika - Sheryl Sandberg von Facebook und Pam Grossman von der Bildagentur Getty Image wollen solchen Klischeefotos etwas entgegensetzen. Sie haben die Datenbank "Lean In Collection" gegründet. Mehr

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Thema / Archiv | Beitrag vom 31.01.2011

Die Mutter des Erfolgs?

Ein Buch löst Erziehungsdiskussion aus

Soll Lernen Spaß machen oder der Selbstdisziplinierung dienen?
Soll Lernen Spaß machen oder der Selbstdisziplinierung dienen? (Stock.XCHNG / joana franca)

"Die Mutter des Erfolgs", so brav kommt der Titel im Deutschen daher. Die amerikanische Originalausgabe heißt dem Sinne nach "Schlachtgesang der Tigermutter". Das trifft schon viel eher den Tenor des neuen US-amerikanischen Erziehungsbestsellers von Amy Chua, einer chinesischen Einwanderin, die als Professorin in Yale unterrichtet.

In den USA hat die pädagogische Streitschrift schon zu heftigen Debatten geführt. Seit einigen Tagen ist es auch bei uns in den Buchhandlungen zu haben Amy Chua wirft westliche Eltern vor, sie seien "zu lasch". Nach ihrer Überzeugung können Kinder nur unter strengstem Regiment auf einen erfolgreichen, glücklichen Lebensweg geführt werden. Im Radiofeuilleton diskutieren wir in dieser Woche die umstrittenen Thesen der "chinesischen Mutter" aus den verschiedensten Blickwinkeln.

Die Themen im Überblick:

"31.1. um 9.07 Uhr"
"Durch Strafe lernt man Flucht und Vermeidung"
Elsbeth Stern, Psychologin und Lernforscherin an der ETH Zürich, lehnt Drill von Kindern ab

"1.2. um 9.07 Uhr"
"Wir sind zu vorsichtig"
Bernhard Bueb, ehemaliger Rektor des Internats Salem und Autor des Buches "Lob der Disziplin": Kindern mehr abverlangen

"2.2. um 9.07 Uhr"
"Ich glaube nicht, dass wir sie fürchten müssen"
Erziehungswissenschaftler Micha Brumlik erwartet keinen pädagogischen Umschwung durch Amy Chuas Thesen

"3.2. um 9.07 Uhr"
"Man braucht auch eine Persönlichkeitsentwicklung"
Musikpsychologe Rainer Holzinger über die emotionalen Folgen von übertriebenem Drill

"4.2. um 9.07 Uhr"
Erziehungsexperte: Erfolg des Kindes bestimmt Ansehen der Familie in China
Jürgen Henze über elterlichen Leistungsdruck

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Mit Drill und Disziplin