Seit 17:07 Uhr Studio 9
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 17:07 Uhr Studio 9
 
 

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 25.10.2010

Die Millionenjäger

60 Jahre Bundesrechnungshof

Von Stefan Schmid

Dieter Engels ist seit 2002 Präsident des Bundesrechnungshofes. (Bundesrechnungshof)
Dieter Engels ist seit 2002 Präsident des Bundesrechnungshofes. (Bundesrechnungshof)

Steuerzahler raufen sich regelmäßig die Haare wenn der Bundesrechnungshof seine Prüfungsergebnisse präsentiert. Die Bundeswehr setzte zum Beispiel 168 Millionen Euro für die Entwicklung einer Kampfdrohne in den Sand. Die Chefs einiger Krankenkassen entpuppten sich als Selbstversorger, sie verordneten sich fürstliche Abfindungen und Gehälter.

Seit 60 Jahren suchen die Schnüffler des Bundesrechnungshofes nach Millionengräbern im Staatshaushalt, leider immer wieder mit großem Erfolg. Nach dem Motto "Vorbeugen ist besser als bohren" unterbreitet der Rechnungshof aber auch regelmäßig Vorschläge, wie die Verwaltung wirtschaftlicher mit dem Geld der Steuerzahler umgehen kann.

Das Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.

Links:
Veröffentlichungen des Bundesrechnungshofes
Rechnungsprüfungsausschuss des Bundestages
Vorschläge für Wirtschaftlichkeit in der Verwaltung

Bitte schicken Sie Ihre Fragen und Anregungen, Ihre Kritik und Ihr Lob an unsere E-Mail-Adresse: zeitfragen@dradio.de

Zeitfragen

Virtuelle FreundschaftÜber die Nähe zum Unbekannten
Ein Notizzettel, auf dem jemand festgehalten hat: 1. Freund, 2. facebook Freund (imago/Peter Widmann)

Ohne sich jemals real getroffen zu haben: In sozialen Medien genügt oft ein Klick, um eine neue Freundschaft zu besiegeln. Bietet die Anonymität des Netzes am Ende eine gute Möglichkeit, sich unvoreingenommen von Äußerlichkeiten nahezukommen?Mehr

Medikamente für seltene KrankheitenTeuer, aber wirksam
Eine Arzthelferin zieht eine Spritze auf. (dpa / picture alliance / Klaus Rose)

Medikamente für Menschen mit extrem seltenen Krankheiten sind oft überdurchschnittlich teuer - weil es für die Pharmafirmen nicht sehr lukrativ ist, ein Medikament für so wenig Patienten zu entwickeln. Da kann eine einzige Spritze schon mal 900.000 Euro kosten.Mehr

Wissenschaft in den MedienNichts als Fakten - oder was?!
Eine Besucherin betrachtet mit einer Lupe Ausstellungsstücke im Herzoglichen Museum in Gotha (dpa / picture alliance / Bodo Schackow)

Nanopartikel, Gentechnik, Big Data, Klimawandel, Energiewende – was die Wissenschaft erforscht, muss die Öffentlichkeit erfahren, damit sie die Folgen erwägen kann. Einer der wichtigsten Vermittler von Forschung ist der Journalismus − ein kritischer Beobachter oder wohlwollender Begleiter?Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur