Seit 16:00 Uhr Nachrichten
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 16:00 Uhr Nachrichten
 
 

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 25.05.2012

Die Macht von Tornados und Erlassen

Gefällte Bäume und ein Rechtsstreit in Dresden

Von Annegret Faber

Ein Waldarbeiter bei der Arbeit im Wald (AP Archiv)
Ein Waldarbeiter bei der Arbeit im Wald (AP Archiv)

In Dresden streiten Bürger und Verwaltung um viele Bäume. Der Anlass: Zum Schutz der Deiche sollen Tausende Bäume gefällt werden. Anwohner und Naturschützer aber können den Sinn und den Nutzen nicht erkennen und warnen vielmehr vor dem Schaden für die Umwelt.

Da fallen Bäume einfach so um. Erst durch die Macht eines Tornados, dann auf Weisung von Menschen.

Im Freistaat Sachsen sorgen diese seit Monaten anhaltenden "Baumfällungen auf menschliche Weisung" zu einem neuen Begriff im Volksmund: Tornadoerlass.

Die Grüne Liga (Sachsen) klagte beim Bundesverwaltungsgericht gegen den Fällerlass, der vom Sächsischen Umweltministerium Deichsicherungserlass genannt wird. So oder so, zehntausende Bäume mussten sich dem Erlass beugen, nicht aber so viele Bürger vor Ort.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Länderreport

Doping im DDR-SportViele Opfer leiden noch heute
Die DDR-Leichtathletin Birgit Uibel (l., 382) und ihre Landsmännin Petra Pfaff (r., 371) kurz vor dem Start des Finallaufes der 400m Hürden bei den Leichtathletik-Europameisterschaften in Athen, Griechenland, am 10.09.1982. (picture alliance / dpa / Wolfgang Weihs)

In der DDR war Doping im Spitzensport an der Tagesordnung, oft ohne Wissen der Betroffenen. Viele Sportler leiden bis heute an gesundheitlichen Folgen. Das Land Mecklenburg-Vorpommern hat nun Forschungsstipendien bereitgestellt, um das Zwangs-Dopingsystem aufzuarbeiten.Mehr

ErfurtSchwieriger Bau einer Moschee
Suleyman Malik (dpa/picture alliance/Foto: arifoto UG)

In Erfurt plant die Ahmadiyya-Gemeinde den Bau einer Moschee. Das Vorhaben ist stark umstritten. Die Proteste der AfD haben die Pläne für den Moschee-Bau bundesweit bekannt gemacht. Die Ahmadiyya-Gemeinde begegnet den Gegenprotesten mit Bürgerversammlungen.Mehr

Muslime in Sachsen AnhaltMoschee im Magdeburger Heizhaus
Die "Alrahman Moschee" im Juni 2016 in Magdeburg (dpa/picture alliance/Foto: Peter Gercke)

Vor wenigen Monaten hat die Islamische Gemeinde in Magdeburg größere Räumlichkeiten bezogen, nachdem sie Jahre in einem ehemaligen Kohlenbunker eines Plattenbauviertels unterkam. Der neue Standort ist aber schon wieder zu klein, was Probleme im Viertel bereitet. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur