Freitag, 29. August 2014MESZ05:15 Uhr

Länderreport

StadtgeschichteNett zu Brecht
Undatierte Aufnahme des Dichters Bertolt Brecht

In seiner Geburtsstadt Augsburg war Brecht lange als Kommunist und Weiberheld verschrien, er galt als Feind der Stadt. Man nahm ihm übel, dass er nach dem Exil in die DDR ging. Doch mittlerweile ist Brecht beliebt in Augsburg.Mehr

MusikMit dem Herz auf der Zunge
Teile des Hamburger Hafens und die Elbe im Licht der untergehenden Sonne.

Hamburg ist stolz auf seine musikalische Tradition. Den Hafen, wo früher Seemannslieder gesungen wurden, gibt es kaum noch, an den Landungsbrücken spielen Hamburger Bands inzwischen Hip Hop, Funk und Soul - ein Blick in die hanseatische Musikseele.Mehr

HamburgDie Rote Flora soll bleiben
Das Kulturzentrum "Rote Flora" im Hamburger Schanzenviertel ist am 16.01.2014 zu sehen.

Im linksautonomen Zentrum Rote Flora in Hamburg wird gefeiert: Seit 25 Jahren ist das Gebäude besetzt. Und die Debatten um eine Räumung gehören der Vergangenheit an. Politiker fordern: Die Flora soll bestehen bleiben.Mehr

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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 25.05.2012

Die Macht von Tornados und Erlassen

Gefällte Bäume und ein Rechtsstreit in Dresden

Von Annegret Faber

Ein Waldarbeiter bei der Arbeit im Wald
Ein Waldarbeiter bei der Arbeit im Wald (AP Archiv)

In Dresden streiten Bürger und Verwaltung um viele Bäume. Der Anlass: Zum Schutz der Deiche sollen Tausende Bäume gefällt werden. Anwohner und Naturschützer aber können den Sinn und den Nutzen nicht erkennen und warnen vielmehr vor dem Schaden für die Umwelt.

Da fallen Bäume einfach so um. Erst durch die Macht eines Tornados, dann auf Weisung von Menschen.

Im Freistaat Sachsen sorgen diese seit Monaten anhaltenden "Baumfällungen auf menschliche Weisung" zu einem neuen Begriff im Volksmund: Tornadoerlass.

Die Grüne Liga (Sachsen) klagte beim Bundesverwaltungsgericht gegen den Fällerlass, der vom Sächsischen Umweltministerium Deichsicherungserlass genannt wird. So oder so, zehntausende Bäume mussten sich dem Erlass beugen, nicht aber so viele Bürger vor Ort.

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