Freitag, 24. Oktober 2014MESZ20:10 Uhr

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsÜber das Verschwinden
Ein Helikopter landet auf dem Deck eines chinesischen Marineschiffes, das mit der Suche nach der verschollenen Boeing 777-200 im südchinesischen Meer beauftragt ist.

Die "Neue Zürcher Zeitung" und die "FAZ" widmen sich der US-amerikanischen Serie "The Leftovers", die vom Umgang mit dem Unerklärlichen handelt, etwa wenn Menschen einfach so verschwinden. In Wien verschwindet laut "NZZ" der Dialekt.Mehr

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Fazit

AusstellungEin Minimalist schaut auf sich selbst
Der Künstler Imi Knoebel 2014 vor seinen Werken "Aliaaa" (l, 2002) und "Ich Nicht X" (2006) in der Ausstellung "Imi Knoebel. Werke 1966-2014" im Kunstmuseum in Wolfsburg.

Der Beuys-Schüler Imi Knoebel gehört zu den wichtigsten Vertretern der Minimal Art in Deutschland. Zum 75. Geburtstag des Künstlers zeigt das Kunstmuseum Wolfsburg eine umfassende Werkschau, inszeniert von Imi Knoebel selbst. Mehr

TheaterDas ist der Mensch!
Die "Woyzeck"-Inszenierung am Münchner Volkstheater ist ein Wagnis.

Schon unzählige Male kam Büchners Woyzeck auf die Bühne. Am Münchner Volkstheater hat der Regisseur Abdullah Kenan Karaca den Stoff völlig neu zusammengesetzt. Die kühne Inszenierung folgt der Frage: Was ist der Mensch?Mehr

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Fazit / Archiv | Beitrag vom 26.09.2012

Die EU vor der sprachlichen Zerreißprobe

Hohe Übersetzungskosten machen Behörden zu schaffen

Man sollte sich auf drei Sprachen beschränken, meint Weber.
Man sollte sich auf drei Sprachen beschränken, meint Weber. (Stock.XCHNG / Andrej Sevelin)

In der Europäischen Union gibt es 23 offizielle Amtssprachen und 60 bis 90 Regional- oder Minderheitensprachen. Eine Gemeinschaft zu organisieren, fällt unter diesen Bedingungen schwer, warnt der Linguist Peter J. Weber.

Die Minderheitensprachen würden in der Union "jetzt eine größere Bedeutung gewinnen", da sie den Anspruch erheben, Amtssprachen zu werden, sagt Weber, der ab 1. Oktober als Rektor an der SRH Hochschule für Wirtschaft und Medien in Calw tätig ist. "Damit verbunden ist sicherlich auch ein wachsendes Identitätsgefühl." Allerdings würden dadurch auch die Kosten für Übersetzungen steigen. Die Kommission brauche schon heute "ein Siebtel ihres Haushaltes für diese Übersetzungen und nicht zu vergessen auch das Dolmetschen".

Sich auf Englisch als einzige Amtssprache zu einigen, sei jedoch auch keine Lösung, meint Weber: "Eine Sprache führt wiederum auch zu starker Vereinfachung." Ideal wäre daher, sich auf drei Sprachen wie Englisch, Französisch und Deutsch zu beschränken. Das sei "eigentlich das, was wir benötigen", so Weber. Durch die Begrenzung könne man auf "zu hohe Übersetzungs- und Dolmetschkosten" reagieren.

Sie können das vollständige Gespräch mit Peter J. Weber mindestens bis zum 26.02.2013 in unserem Audio-on-Demand-Angebot hören. MP3-Audio


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