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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 19.12.2014

Die Altersvorsorge in der KriseDer Jugend (k)eine Chance?!

Zwei Senioren sitzen an der Uferpromenade in Langenargen (Baden-Württemberg) auf einer Parkbank. (dpa / picture alliance / Felix Kästle)
Ist die Altersvorsorge in der Krise? (dpa / picture alliance / Felix Kästle)

Die Altersvorsorge steckt in der Krise. Das Drei-Säulen-Modell aus gesetzlicher Rente, Betriebsrente und geförderter privater Vorsorge erweist sich für Millionen von Bundesbürgern als nicht tragfähig: Das Rentenniveau sinkt kontinuierlich weiter ab.

Die betriebliche Altersvorsorge hat bislang nicht ausreichend Verbreitung gefunden. Und die dritte Säule, die Riester-Rente, ist kompliziert und intransparent – und vor allem: Für die Mehrheit der Sparer rechnet sie sich nicht. Zumal viele Niedrigverdiener nicht bereit oder in der Lage sind, etwas fürs Alter zurückzulegen. Verschärft wird dieses Dilemma durch die Lage an den Kapitalmärkten: Das Zinsniveau ist im Keller, und damit auch die erzielbaren Renditen; eine Besserung ist nicht in Sicht.

Die Politik wird nicht umhin kommen, beim Drei-Säulen-Modell nachzubessern. Andernfalls wird die Altersarmut in Deutschland dramatisch zunehmen. Wie aber lässt sich die Altersvorsorge krisenfester machen?

Über diese und andere Fragen diskutieren im Wortwechsel

Anja Karliczek, MdB CDU/CSU
Axel Kleinlein, Bund der Versicherten
Markus Kurth, MdB Bündnis 90 / Die Grünen
Klaus Morgenstern, Deutsches Institut für Altersvorsorge

Moderation: Monika van Bebber

Wortwechsel

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