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Klangkunst / Archiv | Beitrag vom 05.07.2013

Dialoge zur Anthropologie

Von Jan Jelinek

Die Tasaday hätten angeblich Jahrtausende hinweg steinzeitliche Lebensformen bewahrt. (picture alliance / dpa / Armin Weigel)
Die Tasaday hätten angeblich Jahrtausende hinweg steinzeitliche Lebensformen bewahrt. (picture alliance / dpa / Armin Weigel)

1971 ging eine Sensationsmeldung um die Welt: In den philippinischen Wäldern war ein Stamm von 24 Menschen entdeckt worden, die Tasaday. Ein Stamm, der sich angeblich ohne Kontakt zur restlichen Menschheit über Jahrtausende hinweg steinzeitliche Lebensformen bewahrt hat.

Schon bald äußerten Wissenschaftler und Forscher erste Zweifel an der Glaubwürdigkeit der Berichte.
"Dialoge zur Anthropologie" oszilliert zwischen Hörspiel und Hörstück.

Den narrativen Rahmen bildet die Geschichte der Entdeckung des Stammes sowie die Geschichte des darauf folgenden Anthropologenstreits. Textbruchstücke und Zitate mischen sich kaleidoskopartig mit elektronischen Kompositionen von Jens Jelinek.

Die Lebenswelt der Tasaday entzieht sich dem romantisch-idealisierten Bild vom authentischen Naturparadies.

Mit: Sebastian Mirow, Bodo Primus, Andrea Hörnke-Trieß, Nora Quest
Produktion: SWR 2013
Länge: 44'23

Jan Jelinek, geboren 1971 in Bad Hersfeld, lebt und arbeitet als Musiker und Musikproduzent in Berlin. 2008 gründete er das Label Faitiche. 2012 erhielt er den Karl-Sczuka-Förderpreis.

"Anschließend:"
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