Sonntag, 2. August 2015MESZ18:24 Uhr

Hörspiel

Reihe SpielregelnDie Leere füllen
Der Architekt Werner Ruhnau steht in Gelsenkirchen vor einem Bild des Musiktheaters (Bild vom 15.03.2007). Das Gelsenkirchener Musiktheater ist sein Gebäude, den Panorama-Blick aus der Glasfassade hat man ebenso ihm zu verdanken wie die ultramarin-blauen Schwamm-Reliefs des Künstlers Yves Klein im Foyer. Alles das durchzusetzen, war nicht einfach, erzählte Werner Ruhnau, der am 11. April 85 Jahre alt wurde. (picture alliance / dpa / Karsten Mark)

In offenen Theaterbauten, auf variablen Bühnen spielt das Publikum und findet zu sich selbst. Folgt man den Ideen des Essener Architekten Werner Ruhnau, landet man bei seinem großen Entwurf, dem Neubau des Theaters in Gelsenkirchen von 1959. Mehr

Reihe SpielregelnDas Tierspiel - Spiel für Sieben
Auf der Suchtstation des Städtischen Krankenhauses im brandenburgischen Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) sitzen Patienten während einer Gruppentherapie auf Stühlen im Kreis, aufgenommen am 12.02.2009. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Sieben Personen, die sich nicht kennen, verbringen ein gemeinsames Wochenende. Sie lernen sich in Gruppensitzungen kennen und erkunden durch Spielvorschläge des Psychologen Martin Siems Formen der zwischenmenschlichen Aktion. Mehr

Grenzstation Der Pass
Historische Aufnahme: Gäste in einem Gartenlokal / Biergarten, um 1910.   (picture alliance / dpa /  Sammlung Zimmermann)

Russland 1886. In einer abgelegenen russischen Grenzstation sitzt Nathalia dem Zöllner Fédor gegenüber. Seit mehr als zwei Jahrzehnten wartet sie auf ihren Pass, um die Grenze nach Polen überschreiten und wieder frei atmen zu können. Mehr

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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 10.03.2013

Der weiße Tiger

Ursendung

Nach dem Roman von Aravind Adiga

Stefan Kaminski (Balram Halwal), Andreas Schmidt (Mukesh Sir), Markus Meyer (Mr. Ashok) v.lks. (Deutschlandradio / Sandro Most)
Stefan Kaminski (Balram Halwal), Andreas Schmidt (Mukesh Sir), Markus Meyer (Mr. Ashok) v.lks. (Deutschlandradio / Sandro Most)

Balram Halwai, genannt "Der weiße Tiger", ist der jüngste Sohn eines Rikscha-Fahrers. Mit etwas Glück, schlitzohrig, bisweilen skrupellos sucht er seine Chance und schafft, trotz Kastensystem, den Aufstieg zum Unternehmer.

Eines Nachts hört er im Radio vom Besuch des chinesischen Ministerpräsidenten, der gerade die Computer-Metropole Bangalore besucht, sein Land und dessen Erfolgsgeschichte kennenlernen will.

Balram beschließt, in einem Brief die eigene Erfolgsgeschichte, die ihn aus dem Nichts eines kleinen indischen Dorfes bis in das Silicon Valley der "größten Demokratie der Welt" gebracht hat, niederzuschreiben. Dabei muss er eingestehen, dass der Mord an seinem früheren Chef, bei dem er als Diener und Fahrer angestellt war, unumgänglich war.


Aus dem Englischen von Ingo Herzke
Bearbeitung und Regie: Beate Andres
Komposition: Michael Rodach
Mit: Stefan Kaminski, Markus Meyer, Andreas Schmidt, Kathrin Angerer, Christian Grashof, Margit Bendokat, Peter Kurth, Michael Hanemann, Barbara Becker, Matti Krause, Alexander Radszun, Manfred Möck, Martin Brauer, Elias Arens, Marian Funk, Sylvia Schwarz, Gerald Michel
Ton: Bernd Friebel
Produktion: DKultur/NDR 2012
Länge: ca. 80"


Aravind Adiga, 1974 in Chennai (Indien) geboren, Journalist und Autor. Lebt in Mumbai. "Der weiße Tiger" erhielt 2008 den Booker-Preis. 2011 erschien sein Roman "Last man in Tower".