Seit 15:30 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 15:30 Uhr Tonart
 
 

Länderreport / Archiv | Beitrag vom 12.08.2011

Der vorletzte Baustein des Mauerfalls

Das Vorspiel zur Schabowski-Erklärung vom 9. November 1989

Von Claus Stephan Rehfeld

SED-Politbüromitglied Günter Schabowski während seiner Pressekonferenz in Ostberlin am 9. November 1989. (AP)
SED-Politbüromitglied Günter Schabowski während seiner Pressekonferenz in Ostberlin am 9. November 1989. (AP)

Am 9. November 1989 endete die Geschichte des 13. August '61. Eine neue Reiseregelung sollte die Mauer durchlässiger machen. Doch es war zu spät, die Mauer war hinfällig geworden.

"Das tritt … nach meiner Kenntnis ist das … sofort … unverzüglich." Der Schabowski-Satz ist bekannt, das Datum der Äußerung ebenfalls: 9. November 1989. Kaum bekannt jedoch ist, was erstaunt, die Vorgeschichte einer Reiseregelung hinter den Kulissen. Und fast immer vergessen wird: Die Mauer war seit dem 04.November 1989 für DDR-Bürger Richtung Westen offiziell umgehbar.

Was geschah seit dem 08. September 1989 in Ost-Berlin und andernorts? Seit dem Tag, da die Ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR für den Besucherverkehr schloß. Am 10. November sollte sie wieder öffnen. Und just am Vorabend ihrer Wiedereröffnung gibt Schabowski seinen bekannten Satz von sich.

Die Vorgeschichte und die Hintergründe - der letzte Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik bei der DDR, Dr. Franz Bertele, berichtet.

Lesen Sie das vollständige Manuskpript zum Beitrag als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.

Mehr zum Thema:
Sammelportal 50 Jahre Mauerbau
Chronik der Mauer - Juni 1961 bis Dezember 1989

Länderreport

Glosse zur Saarland-Wahl Wie der Schulz-Effekt der CDU hilft
SPD-Chef Schulz spricht im Willy-Brandt-Haus in Berlin. Im Hintergrund sind SPD-Vize Stegner und die saarländische Spitzenkandidatin Rehlinger. (picture alliance / dpa / Kay Nietfeld)

Im Saarland hat die CDU klar gewonnen, die SPD konnte nicht vom Hype um ihren Kanzlerkandidaten Martin Schulz profitieren. Der Schulz-Effekt war aber trotzdem da - nur: er hat der CDU Stimmen verschafft, nicht der SPD. Und, auch die Grünen sind Schulz-OpferMehr

NS-Kriegsverbrecher Mit Aktionskunst gegen Jodl-Grab
Der Aktionskünstler Wolfram Kastner vor Beginn seines Prozesses im Landgericht in München. Er zeigt ein Foto, auf dem das Denkmal für den als Kriegsverbrecher hingerichteten General A. Jodl auf der Fraueninsel im Chiemsee zu sehen ist. Kastner hatte das Denkmal unter anderem mit einer Hinweistafel mit der Aufschrift "Keine Ehre für einen Kriegsverbrecher" und roter Farbe als Symbol für das von ihm vergossene Blut versehen. (picture alliance / dpa / Matthias Balk)

Generaloberst Alfred Jodl war für schwere Kriegsverbrechen in Russland verantwortlich und ist dafür zum Tode verurteilt und hingerichtet worden. Der Münchner Aktionskünstler Wolfram Kastner versucht, gegen sein Grab im oberbayerischen Chiemsee vorzugehen.Mehr

Stein des AnstoßesWie angemessen an NS-Täter erinnern?
Neu angekommene Häftlinge haben auf der Todesrampe im KZ Auschwitz Aufstellung genommen. Links Frauen und Kinder, rechts die Männer. Anschließend wird mit der Selektion begonnen. (dpa / picture alliance)

Eine spezielle Hinterlassenschaft aus der Zeit des Nationalsozialismus sind die Gräber ehemaliger Protagonisten der NS-Herrschaft. Gauleiter Josef Bürckel hat zehntausende Juden in Konzentrationslager deportieren lassen. Jetzt sorgt sein Grabstein für Diskussionen. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur