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Feature / Archiv | Beitrag vom 12.03.2016

Der mittelamerikanische ExodusWenn Kinder nur noch weg wollen

Von Erika Harzer

Emerson und Ernesto warten am 30.05.2014 in Ixtepec im mexikanischen Bundesstaat Oaxaca auf den Güterzug «La Bestia». Wie Tausende andere Mittelamerikaner wollen die jungen Männer in die Vereinigten Staaten. Der Weg ins vermeintlich gelobte Land ist lang und gefährlich. (picture alliance / dpa / Denis Düttmann)
Gefährlicher Weg: Junge Menschen auf dem Weg in die USA, die durch Mexiko reisen. (picture alliance / dpa / Denis Düttmann)

Sie kommen aus Guatemala, El Salvador und Honduras. Sie sind Kinder oder Jugendliche und durchqueren Mexiko. Eine mörderische Route, bei der sie viel Glück brauchen, um nicht in die Hände von Drogenkartellen, Entführern, Menschenhändlern oder der Migrationspolizei zu fallen.

Zu Hunderten sitzen sie dicht gedrängt auf Dächern von Güterzügen und hoffen ihr Ziel zu erreichen: Die USA. Doch Präsident Obama erwägt angesichts des Ansturms Minderjähriger eine Gesetzesänderung, um diese Kinder schneller abschieben zu können. Die Geschichte einer humanitären Katastrophe.

Mit: Katja Bürkle, Sebastian Weber, Claus Brockmeyer u.a.
Ton: Miriam Böhm
Produktion: BR / Deutschlandfunk / WDR 2015

Länge: 53'02

Erika Harzer, geboren 1953 in Süddeutschland, Kaufmännische Ausbildung und Diplom-Sozialpädagogin. Autorin und Regisseurin zahlreicher Radiofeatures, Dokumentarfilme und Printreportagen. Längere Auslandsaufenthalte in Nicaragua und Honduras. Zuletzt für Deutschlandradio: ›Die Frau des Präsidenten‹ (DKultur 2011). Lebt in Berlin.

 

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