Samstag, 18. April 2015MESZ13:40 Uhr

Nachspiel

Klettern in der Sächsischen SchweizFreunde des Abgrunds
Ein Kletterer erklimmt am 08.03.2015 in der Nähe von Königstein (Sachsen) in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz einen der Gipfel des Pfaffensteins. (picture alliance / dpa / Thomas Eisenhuth)

Ameise und Backenzahn oder Pionierturm und Wegelagerer - wie die Namen der Felsen im Elbsandsteingebirge zeugen auch die Gipfelbücher vom jeweiligen Zeitgeist. Doch nicht nur das Gipfelbuch-Archiv ist eine Fundgrube für die sächsischen Kletterer.Mehr

Norma MillerDie Queen of Swing tanzt immer noch
Ein Paar tanzt im Jahr 1939 im The Savoy Club in Harlem, New York, den Swingtanz Lindy Hop. (imago/United Archives International)

Der Lindy Hop entstand in den 1920er- und 30er-Jahren in den USA: im legendären Savoy Ballroom in Harlem, New York. Die inzwischen 95 Jahre alte Norma Miller war damals dabei – und wird heute in der wiedererstarkten Swingtanz-Szene gefeiert.Mehr

Faszination MarathonlaufDie Kraft des langen Atems
Silhouette eines Joggers im Sonnenuntergang. (imago/Imagebroker)

Lange Strecken machen süchtig. Laufen ist die schärfste Droge und zugleich die billigste Therapie, meint Günter Herkel: Es entwickelt Ruhe und Kraft, Stress und Depressionen fallen ab. Unweigerlich steigert sich das wöchentliche Pensum.Mehr

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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 27.06.2010

Der Kampf um das Geschlecht

Chancen und Schwierigkeiten inter- und transsexueller Athleten

Eine Sendung von Jutta Heeß und Katrin Weber-Klüver

Die südafrikanische Läuferin Caster Semenya (Mitte) mit der Goldmedaille für ihren Sieg im 800-Meter-Lauf der WM2009 in Berlin. (AP)
Die südafrikanische Läuferin Caster Semenya (Mitte) mit der Goldmedaille für ihren Sieg im 800-Meter-Lauf der WM2009 in Berlin. (AP)

Der Fall der 800m-Läuferin Caster Semenya sorgte bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 für Aufregung: Nach der fabelhaften Zeit der Südafrikanerin wurde ihre Weiblichkeit angezweifelt. Häufig schamlos wurde danach spekuliert, ob Semenya vielleicht gar keine Frau, sondern ein Mann ist. Oder doch eher intersexuell, also uneindeutigen Geschlechts.

Eins wurde im Verlaufe der Diskussionen klar: Funktionäre und Verbände sowie Journalisten wissen nicht, wie sie mit intersexuellen Athleten umgehen sollen. Dem Wunsch und dem Bedürfnis nach Toleranz steht im Sport die Wettkampfsituation gegenüber, die verlangt, dass nur Menschen gleichen Geschlechts gegeneinander antreten.

Für transsexuelle Sportler - also Menschen, die eine Geschlechtsumwandlung vollzogen haben – ist es hingegen etwas leichter: Sie dürfen offiziell bei Wettkämpfen des Geschlechts, das sie gewählt haben, teilnehmen. Doch auch hier gibt es Argwohn und Anfeindungen.


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