Dienstag, 29. Juli 2014MESZ14:43 Uhr

Nachspiel

WassersportX und Y macht Ixylon
Junge Segler trainieren am 04.10.2013 auf dem Schweriner See bei Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) mit ihren Booten der Optimisten-Klasse. Die Boote sind nur 2,40 Meter lang und 1,20 Meter breit und die klassische Bootsklasse für Kinder und Jugendliche.

Eine große Gemeinschaft, der es vor allem um den Spaß und weniger um sportliche Höchstleistungen geht, das sind die Ixylon-Segler am Sternberger See in Mecklenburg. Die Bootsklasse aus dem ehemaligen Osten Deutschlands ist preiswert und leicht zu steuern.Mehr

Commonwealth Games in GlasgowDie Spiele der Königin
Clyde - das offizielle Maskottchen der Commonwealth Games in Glasgow, 2014

Seit mehr als 80 Jahren gibt es die Commonwealth Games – die olympisch inspirierten Wettkämpfe von Sportlern und Sportlerinnen aus Großbritannien und seinen ehemaligen Kolonien. In diesem Sommer finden sie im schottischen Glasgow statt. Mehr

BreitensportDie neue Bäderkrise
Ein Kind mit Schwimmring geht im Geibeltbad in Pirna (Sachsen) an einem Rettungsring vorbei.

In Berliner Hallenbädern steigen die Eintrittspreise. Auch andernorts fehlt Kommunen das Geld für die Schwimmhallen und den Bürgern für den Besuch. Die DLRG warnt: Die Hälfte aller Viertklässler kann heutzutage noch nicht schwimmen.Mehr

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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 27.06.2010

Der Kampf um das Geschlecht

Chancen und Schwierigkeiten inter- und transsexueller Athleten

Eine Sendung von Jutta Heeß und Katrin Weber-Klüver

Die südafrikanische Läuferin Caster Semenya (Mitte) mit der Goldmedaille für ihren Sieg im 800-Meter-Lauf der WM2009 in Berlin.
Die südafrikanische Läuferin Caster Semenya (Mitte) mit der Goldmedaille für ihren Sieg im 800-Meter-Lauf der WM2009 in Berlin. (AP)

Der Fall der 800m-Läuferin Caster Semenya sorgte bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 für Aufregung: Nach der fabelhaften Zeit der Südafrikanerin wurde ihre Weiblichkeit angezweifelt. Häufig schamlos wurde danach spekuliert, ob Semenya vielleicht gar keine Frau, sondern ein Mann ist. Oder doch eher intersexuell, also uneindeutigen Geschlechts.

Eins wurde im Verlaufe der Diskussionen klar: Funktionäre und Verbände sowie Journalisten wissen nicht, wie sie mit intersexuellen Athleten umgehen sollen. Dem Wunsch und dem Bedürfnis nach Toleranz steht im Sport die Wettkampfsituation gegenüber, die verlangt, dass nur Menschen gleichen Geschlechts gegeneinander antreten.

Für transsexuelle Sportler - also Menschen, die eine Geschlechtsumwandlung vollzogen haben – ist es hingegen etwas leichter: Sie dürfen offiziell bei Wettkämpfen des Geschlechts, das sie gewählt haben, teilnehmen. Doch auch hier gibt es Argwohn und Anfeindungen.


Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat