Sonntag, 31. August 2014MESZ10:16 Uhr

Nachspiel

Schwimmen"Es ist nicht unbedingt das Meer"
Ein Mann springt am 16.07.2014 in das Becken im Freibad Volksbad Limmer in Hannover (Niedersachsen). 

Eschersheim - ein "Kleine-Leute"-Viertel im nördlichen Frankfurt am Main. An einem Altarm des Flüsschens Nidda, das sich durch den Stadtteil schlängelt, entstand einst das Freibad. An warmen Sommertagen heute ein beliebter Treffpunkt für kinderreiche Familien.Mehr

KartsportRacing Girls

Einige Frauen schafften über Kartrennen bereits den Einstieg in den Motorsport. Doch Mädchen und Frauen sind auf Kartbahnen immer noch Exoten. Das soll sich jetzt ändern.Mehr

Speed-Badminton"Der Kick ist die Geschwindigkeit"
Ein Speed Badminton "Speeder" fliegt während des Trainings der Hamburger Mannschaft Elbspeeders über das Spielfeld. Speed Badminton ist eine Mischung aus Badminton und Tennis nur sehr viel schneller. 

Immer öfter sieht man in Parks, am Strand und gelegentlich auch auf Tennisplätzen Menschen, die eine Art Badminton spielen, nur ohne Netz und über deutlich weitere Distanzen als beim Federball: Speed-Badminton nennt sich der Sport.Mehr

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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 27.06.2010

Der Kampf um das Geschlecht

Chancen und Schwierigkeiten inter- und transsexueller Athleten

Eine Sendung von Jutta Heeß und Katrin Weber-Klüver

Die südafrikanische Läuferin Caster Semenya (Mitte) mit der Goldmedaille für ihren Sieg im 800-Meter-Lauf der WM2009 in Berlin.
Die südafrikanische Läuferin Caster Semenya (Mitte) mit der Goldmedaille für ihren Sieg im 800-Meter-Lauf der WM2009 in Berlin. (AP)

Der Fall der 800m-Läuferin Caster Semenya sorgte bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 für Aufregung: Nach der fabelhaften Zeit der Südafrikanerin wurde ihre Weiblichkeit angezweifelt. Häufig schamlos wurde danach spekuliert, ob Semenya vielleicht gar keine Frau, sondern ein Mann ist. Oder doch eher intersexuell, also uneindeutigen Geschlechts.

Eins wurde im Verlaufe der Diskussionen klar: Funktionäre und Verbände sowie Journalisten wissen nicht, wie sie mit intersexuellen Athleten umgehen sollen. Dem Wunsch und dem Bedürfnis nach Toleranz steht im Sport die Wettkampfsituation gegenüber, die verlangt, dass nur Menschen gleichen Geschlechts gegeneinander antreten.

Für transsexuelle Sportler - also Menschen, die eine Geschlechtsumwandlung vollzogen haben – ist es hingegen etwas leichter: Sie dürfen offiziell bei Wettkämpfen des Geschlechts, das sie gewählt haben, teilnehmen. Doch auch hier gibt es Argwohn und Anfeindungen.


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