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Nachspiel

SegelfliegenLautlos über die norddeutsche Tiefebene
Segelfliegen ist Sport - vor allem Teamsport. (dpa / picture alliance / Thomas Frey)

Segelfliegen ist kein elitäres oder teures Hobby. Segelfliegen ist Sport - vor allem Teamsport. Das Angebot reicht vom Entspannungsflug nach Feierabend bis zum Wettkampf- und Segelkunstflug. Der verspricht reichlich Nervenkitzel.Mehr

Trendsportart Mermaiding Gib Flosse, Schwester!
Im Trend: Mermaiding (Stefanie Becker)

Die Berliner Bäderbetriebe bieten neuerdings auch Schwimmkurse für Meerjungfrauen an - ein Trend aus den USA. Schnupperkurse und Workshops haben regen Zulauf. Was aussieht wie ein Disney-Traumbild, entpuppt sich als echter Sport.Mehr

DiscgolfDer Frisbee ist wie ein Golfball
Der Europameister im Disc-Golf, Simon Lizotte, präsentiert sich am 02.04.2013 mit seiner Ausrüstung auf dem Disc-Golf-Gelände im Weseruferpark von Bremen.  (picture alliance / dpa / Ingo Wagner)

Discgolf ist ein neuer Freizeit- und Vereinssport. Gespielt wird mit Frisbees - ähnlich wie beim Golf - auf einem Parcours mit mehreren Bahnen. Sabine Gerlach hat die "Hyzernauts" aus Potsdam bei ihrem sonntäglichen Training besucht.Mehr

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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 27.06.2010

Der Kampf um das Geschlecht

Chancen und Schwierigkeiten inter- und transsexueller Athleten

Eine Sendung von Jutta Heeß und Katrin Weber-Klüver

Die südafrikanische Läuferin Caster Semenya (Mitte) mit der Goldmedaille für ihren Sieg im 800-Meter-Lauf der WM2009 in Berlin. (AP)
Die südafrikanische Läuferin Caster Semenya (Mitte) mit der Goldmedaille für ihren Sieg im 800-Meter-Lauf der WM2009 in Berlin. (AP)

Der Fall der 800m-Läuferin Caster Semenya sorgte bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 für Aufregung: Nach der fabelhaften Zeit der Südafrikanerin wurde ihre Weiblichkeit angezweifelt. Häufig schamlos wurde danach spekuliert, ob Semenya vielleicht gar keine Frau, sondern ein Mann ist. Oder doch eher intersexuell, also uneindeutigen Geschlechts.

Eins wurde im Verlaufe der Diskussionen klar: Funktionäre und Verbände sowie Journalisten wissen nicht, wie sie mit intersexuellen Athleten umgehen sollen. Dem Wunsch und dem Bedürfnis nach Toleranz steht im Sport die Wettkampfsituation gegenüber, die verlangt, dass nur Menschen gleichen Geschlechts gegeneinander antreten.

Für transsexuelle Sportler - also Menschen, die eine Geschlechtsumwandlung vollzogen haben – ist es hingegen etwas leichter: Sie dürfen offiziell bei Wettkämpfen des Geschlechts, das sie gewählt haben, teilnehmen. Doch auch hier gibt es Argwohn und Anfeindungen.


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