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Nachspiel

Gut zu Fuß Wandern zwischen Trend und Kommerz
Ein junges Paar wandert in den Alpen bei Altenmarkt-Zauchensee in Österreich. (Imago / Westend61)

Wandern ist in - es gehört inzwischen zum Lifestyle junger Menschen. Nicht mehr nur aktive Senioren schnüren die Stiefel und spazieren durch Berg und Tal. Das belegen die Statistiken der Tourismus-Experten. Freizeitforscher sehen einen anhaltenden Trend.Mehr

SportartikelherstellerWie Adidas Nike Beine machen will
"Brazuca" heißt der Spielball für die Fußball-WM 2014 in Brasilien. Rund ein halbes Jahr vor WM-Anpfiff ist am 03.12.2013 in Rio de Janeiro der offizielle Spielball der Weltmeisterschaft, "Brazuca", vorgestellt worden. (picture alliance /dpa / Nadine Rupp / Adidas)

Das Image ist für Sport-Ausrüster überlebenswichtig. Adidas, Nike und Co. geben jährlich viele Millionen Euro aus, um etwa prominente Sportler einzukleiden. Um in den USA zu punkten, dem Heimatmarkt von Nike, setzt Adidas auf die Strategie der Digitalisierung.Mehr

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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 27.06.2010

Der Kampf um das Geschlecht

Chancen und Schwierigkeiten inter- und transsexueller Athleten

Eine Sendung von Jutta Heeß und Katrin Weber-Klüver

Die südafrikanische Läuferin Caster Semenya (Mitte) mit der Goldmedaille für ihren Sieg im 800-Meter-Lauf der WM2009 in Berlin. (AP)
Die südafrikanische Läuferin Caster Semenya (Mitte) mit der Goldmedaille für ihren Sieg im 800-Meter-Lauf der WM2009 in Berlin. (AP)

Der Fall der 800m-Läuferin Caster Semenya sorgte bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 für Aufregung: Nach der fabelhaften Zeit der Südafrikanerin wurde ihre Weiblichkeit angezweifelt. Häufig schamlos wurde danach spekuliert, ob Semenya vielleicht gar keine Frau, sondern ein Mann ist. Oder doch eher intersexuell, also uneindeutigen Geschlechts.

Eins wurde im Verlaufe der Diskussionen klar: Funktionäre und Verbände sowie Journalisten wissen nicht, wie sie mit intersexuellen Athleten umgehen sollen. Dem Wunsch und dem Bedürfnis nach Toleranz steht im Sport die Wettkampfsituation gegenüber, die verlangt, dass nur Menschen gleichen Geschlechts gegeneinander antreten.

Für transsexuelle Sportler - also Menschen, die eine Geschlechtsumwandlung vollzogen haben – ist es hingegen etwas leichter: Sie dürfen offiziell bei Wettkämpfen des Geschlechts, das sie gewählt haben, teilnehmen. Doch auch hier gibt es Argwohn und Anfeindungen.


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