Donnerstag, 2. Oktober 2014MESZ04:21 Uhr

Nachspiel

Ziemlich beste Feinde
WM 2014: Nicola Rizzoli zeigt die Gelbe Karte Sergio Kun Aguero für ein Foul gegen Bastian Schweinsteiger

Nicht nur Fußballer teilen aus, im Training. Auch Wasserballer langen besonders gern unter die Gürtellinie. Am Schlimmsten aber sind die Eltern am Spielfeldrand. Wenn die ausrasten, hilft nur noch die Polizei.Mehr

SportVideobeweis nun auch im Volleyball
Knappe Entscheidung bei einem Volleyballspiel

Was im Bundesliga-Fußball immer wieder diskutiert wird, ist jetzt im Volleyball angekommen: der Videobeweis. Die aufgezeichneten Spielzüge sorgen in brenzligen Situationen für Klarheit, doch sorgt es auch für mehr Fairness zwischen den Mannschaften?Mehr

Berlin-MarathonGünter läuft immer noch
Läufer beim 41. Berlin Marathon am 28. September 2014 

Er war vor 40 Jahren dabei und gewann als Erster den Berlin Marathon, damals hieß er noch Volksmarathon. Seither ist Günter Hellas fast immer dabei. Warum ist Hellas so ein Überzeugungsläufer?Mehr

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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 27.06.2010

Der Kampf um das Geschlecht

Chancen und Schwierigkeiten inter- und transsexueller Athleten

Eine Sendung von Jutta Heeß und Katrin Weber-Klüver

Die südafrikanische Läuferin Caster Semenya (Mitte) mit der Goldmedaille für ihren Sieg im 800-Meter-Lauf der WM2009 in Berlin.
Die südafrikanische Läuferin Caster Semenya (Mitte) mit der Goldmedaille für ihren Sieg im 800-Meter-Lauf der WM2009 in Berlin. (AP)

Der Fall der 800m-Läuferin Caster Semenya sorgte bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 für Aufregung: Nach der fabelhaften Zeit der Südafrikanerin wurde ihre Weiblichkeit angezweifelt. Häufig schamlos wurde danach spekuliert, ob Semenya vielleicht gar keine Frau, sondern ein Mann ist. Oder doch eher intersexuell, also uneindeutigen Geschlechts.

Eins wurde im Verlaufe der Diskussionen klar: Funktionäre und Verbände sowie Journalisten wissen nicht, wie sie mit intersexuellen Athleten umgehen sollen. Dem Wunsch und dem Bedürfnis nach Toleranz steht im Sport die Wettkampfsituation gegenüber, die verlangt, dass nur Menschen gleichen Geschlechts gegeneinander antreten.

Für transsexuelle Sportler - also Menschen, die eine Geschlechtsumwandlung vollzogen haben – ist es hingegen etwas leichter: Sie dürfen offiziell bei Wettkämpfen des Geschlechts, das sie gewählt haben, teilnehmen. Doch auch hier gibt es Argwohn und Anfeindungen.


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