Freitag, 19. September 2014MESZ21:52 Uhr

Nachspiel

BasejumpingDer Tod fliegt mit
Die Absprungstelle "High ultimate" im Schweizer Lauterbrunnental. Von der Rampe geht es 700 Meter in die Tiefe

Lauterbrunnental in der Schweiz ist das Mekka der Basejumper. Aus 700 Metern Höhe stürzen sich die Sportler in die Tiefe. Jedes Jahr gibt es Todesfälle - und Diskussionen darüber, die Sprünge verbieten.Mehr

FussballAls die Kreisliga-Schiris streikten
Wer hat hier zugetreten? Zwei Stücke Rasen liegen auf dem Spielfeld.

Bedroht, bespuckt, verprügelt: Da haben sie haben einfach kein Spiel mehr gepfiffen. Der Streik der Celler Kreisliga-Schiedsrichter sorgte bundesweit für Aufsehen. Denn aggressiv und gewaltbereit ist der Fußball auch anderswo.Mehr

LaufsportUnd hoch da!
Beim 4. Oderturmlauf in Frankfurt (Oder) sprintet Jürgen Karras aus Guben die 511 Stufen des Oderturms bis zur 24. Etage hinauf.

Beim Towerrunning sprinten Sportler die Treppen von Hochhäusern oder Türmen empor. Schon der Odertum in Frankfurt, mit 511 Stufen ein mittelschwerer Lauf, bringt viele Teilnehmer an ihre Grenzen. Mehr

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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 27.06.2010

Der Kampf um das Geschlecht

Chancen und Schwierigkeiten inter- und transsexueller Athleten

Eine Sendung von Jutta Heeß und Katrin Weber-Klüver

Die südafrikanische Läuferin Caster Semenya (Mitte) mit der Goldmedaille für ihren Sieg im 800-Meter-Lauf der WM2009 in Berlin.
Die südafrikanische Läuferin Caster Semenya (Mitte) mit der Goldmedaille für ihren Sieg im 800-Meter-Lauf der WM2009 in Berlin. (AP)

Der Fall der 800m-Läuferin Caster Semenya sorgte bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft 2009 für Aufregung: Nach der fabelhaften Zeit der Südafrikanerin wurde ihre Weiblichkeit angezweifelt. Häufig schamlos wurde danach spekuliert, ob Semenya vielleicht gar keine Frau, sondern ein Mann ist. Oder doch eher intersexuell, also uneindeutigen Geschlechts.

Eins wurde im Verlaufe der Diskussionen klar: Funktionäre und Verbände sowie Journalisten wissen nicht, wie sie mit intersexuellen Athleten umgehen sollen. Dem Wunsch und dem Bedürfnis nach Toleranz steht im Sport die Wettkampfsituation gegenüber, die verlangt, dass nur Menschen gleichen Geschlechts gegeneinander antreten.

Für transsexuelle Sportler - also Menschen, die eine Geschlechtsumwandlung vollzogen haben – ist es hingegen etwas leichter: Sie dürfen offiziell bei Wettkämpfen des Geschlechts, das sie gewählt haben, teilnehmen. Doch auch hier gibt es Argwohn und Anfeindungen.


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