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Fazit / Archiv | Beitrag vom 28.09.2011

"Der große Crash"

Ein Finanzthriller über den Kapitalismus

Von Jörg Taszman

Kevin Spacey als Sam Rogers in einer Szene des Kinofilms "Der große Crash". (picture alliance / dpa / Jojo Whilden)
Kevin Spacey als Sam Rogers in einer Szene des Kinofilms "Der große Crash". (picture alliance / dpa / Jojo Whilden)

Schon auf der Berlinale überzeugte dieser Finanzthriller, der aus dem Innenleben einer Bank erzählt. Zu Beginn wird geschrumpft. Viele Mitarbeiter müssen gehen, auch ein von Kevin Spacey verkörperter, alter Hase. Kurz vorm Rausschmiss weist er einen Kollegen noch auf eine Unregelmäßigkeit hin.

Die Bank scheint sich verspekuliert haben. Peter forscht nach und entdeckt, dass man eigentlich pleite ist, es sei denn man verkauft schnell die wertlosen Aktien und Papiere und treibt so andere Anleger in die Pleite.

Durchaus nachvollziehbar wird "Der große Crash" zu einer interessanten Kapitalismus-Studie, in einer Zeit wo die Börsen das Sagen haben und ganze Staaten auf die Pleite zusteuern. Am Ende will es dann immer niemand gewesen sein und bei allem Idealismus gewinnt am Ende immer die Bank.

Das mag für Happyend geschulte Zuschauer frustrierend sein, realistisch ist es alle Mal. Genau deshalb ist "Der große Crash" ein ebenso guter wie notwendiger Film.

Links bei dradio.de:

"Wir sind alle schuld an dieser Krise" - Das Corsogespräch mit Kevin Spacey

Filmhomepage "Der große Crash"

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"Wir sind alle schuld an dieser Krise"

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Filmhomepage "Der große Crash"

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