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Frühkritik | Beitrag vom 08.01.2016

David Bowie: "Blackstar"Unruhiges Album in unruhigen Zeiten

Von Uwe Wohlmacher

"Blackstar" - das neue Album von David Bowie (picture alliance / dpa / Vincent Jannink)
David Bowie ist mit "Blackstar" zu neuen musikalischen Ufern aufgebrochen. (picture alliance / dpa / Vincent Jannink)

Heute erscheint das neue Album von David Bowie. "Blackstar" ist jedoch keineswegs ein Alterswerk, sondern vielmehr ein Aufbruch des 69-Jährigen zu neuen musikalischen Ufern.

Der britische Sänger David Bowie wird heute 69 Jahre alt. Ein Datum, das der Künstler gern für die Veröffentlichung neuer Songs nutzt. So erschien 2013 an seinem 67. Geburtstag mit einiger Überraschung nach einer zehnjährigen Pause sein Doppelalbum "The Next Day", das wie ein musikalisches Resümee klang. Und nun erscheint heute ein neues Album unter dem Titel "Blackstar", das alles andere als ein mildes Alterswerk ist.

"Blackstar" ist eine raue, verwirrende Platte, die stark von aktueller moderner Jazzmusik beeinflusst ist. Dafür hat der in New York lebende Popstar seine langjährige Begleitband aussortiert und stattdessen eine Gruppe nicht unbedingt bekannter amerikanischer Jazzmusiker unter Führung des Saxophonisten Donny McCaslin engagiert.

Bowie wollte mit "Blackstar" augenscheinlich zu neuen musikalischen Ufern aufbrechen, Genregrenzen der Rockmusik überwinden und sich in unbekannte Gebiete vorarbeiten. David Bowie hat in seiner langen und wechselvollen Karriere ganz sicher wieder ein neues musikalisches Kapitel aufgeschlagen, will sich, wie es aussieht noch lange nicht zur Ruhe setzen, sondern sucht mit fast 70 Jahren immer noch nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten. Ein unruhiges Album in unruhigen Zeiten, das dem Hörer alles abverlangt.

Mehr zum Thema:

Selbstversuch eines Briten - Leben wie David Bowie im Zeitraffer
(Deutschlandradio Kultur, Studio 9, 08.01.2016)

Dylan Howe's Subterraneans - Bowies Berliner Musik goes Jazz
(Deutschlandradio Kultur, In Concert, 11.01.2016)

Kompressor

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