Radiofeuilleton - Kino und Film / Archiv /

Das Zeitalter nach dem Kino

Wie die neuen Medien den Filmkonsum verändern

Viele Kinosessel bleiben leer - schließlich gibt es jetzt "Heimkinos".
Viele Kinosessel bleiben leer - schließlich gibt es jetzt "Heimkinos". (Stock.XCHNG - Janusz Gawron)

Die Besucherzahlen im Kino sind rückläufig und dieser Trend ist eindeutig - trotz 3D-Filmen, immer mehr Blockbuster- und Eventkino. Acht-Millionen-Zuschauermagneten wie "Ziemlich beste Freunde " bilden da die Ausnahme.

Die Filmsehgewohnheiten haben sich dank Internet und perfekt ausgestatteten "Heimkino"-Geräten klar verändert, die Kinobesucherzahlen werden wohl weiter sinken. Was aber wird dann mit dem Kunstwerk Film, was wird aus den Kinos?

Antworten gibt Lars Henrik Gass, der Leiter der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen. Er hat ein kleines Buch herausgebracht mit vielen klugen Ideen und Gedanken zur Problematik.

Sie können das vollständige Gespräch mit Lars Henrik Gass mindestens bis zum 29.12.2012 in unserem Audio-on-Demand-Angebot hören. MP3-Audio


Mehr zum Thema:

Der Film ist aus
Lars Henrik Gass: "Film und Kunst nach dem Kino" (DKultur)



Mehr bei deutschlandradio.de

Links bei dradio.de:

Der Film ist aus

 

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Radiofeuilleton - Kino und Film

Mode-Film"Gehobenes Unterhaltungskino"

Der Schauspieler Pierre Niney als Yves Saint Laurent mit Charlotte Le Bon als seine Muse Victoire Doutreleau

Dem Modeschöpfer Yves Saint Laurent haftete Zeit seines Lebens der Ruf an, medienscheu zu sein. Ein französisches Biopic hat sein Leben und Werk nun näher beleuchtet. In Frankreich war "Yves Saint Laurent" von Regisseur Jalil Lespert ein Publikumserfolg.

Wahre GeschichteWeiter, immer weiter

Zeitzeuge Yoram Fridman und Hauptdarsteller Andrzej Tkacz posieren bei einem Fototermin für den Film "Lauf Junge lauf".

Der Film basiert auf der wahren Geschichte des Yoram Friedman, der 1942 als achtjähriges Kind aus dem Warschauer Ghetto fliehen konnte. Er erzählt von einer dramatischen Flucht und vom Verlust der jüdischen Identität.

Trickfilm"Deutlich mehr als ein Werbefilm"

Die Legofigur Emmet bei der Ankunft zur Premiere von "The Lego Movie " in Los Angeles, Kalifornien, USA

Das Besondere am Legofilm sei, dass die Figuren sich eben nicht flüssig bewegten, erläutert Ferdinand Engländer. Man habe sich an der Stop-Motion-Technik der Hobby-Legofilm-Szene orientiert, so der Trickfilmer.

 

Filme der Woche

Neu im KinoUnfassbarer Überlebenskampf

Im von der Wehrmacht besetzten Polen lebt ein kleiner Junge monatelang allein im Wald, gejagt von den Nazis. Regisseur Pepe Danquart gibt eine filmische Schulstunde, die lange im Gedächtnis bleibt.