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Das Modemagazin

Bald beginnt wieder die Zeit für Sommermode.
Bald beginnt wieder die Zeit für Sommermode. (www.annafuchs.de)

Draußen wird es endlich frühlingshaft. Jetzt dürfen Schal und Daunenmantel wirklich eingemottet werden. Körperrundungen und Linien werden sichtbarer und auch an unsere Haut außerhalb des Gesichts darf wieder Luft - Ende der Vermummung und Zeit für eine neue Ausgabe von Neonlicht.

Protestmode, nein danke!Von Jule Macher
Ob Mao-Anzug, Palästinensertuch, Peace-Zeichen-Kette oder Che-Guevara-T-Shirt: Jede Revolution hat ihre Mode-Ikone. Doch ausgerechnet die jüngste spanische Protestwelle verweigert sich dem Spiel mit tragbarer Symbolik. Die "spanish revolution", jene Bewegung empörter junger Spanier, die aus Wut über Chancenlosigkeit im letzten Frühjahr die öffentlichen Plätze besetzten, behauptet, auch weiterhin ohne Ikonen auszukommen. Stimmt das wirklich? Eine Stilkritik.

Die ModepioniereVon Christoph Richter
Oberschöneweide, eine der größten Industriebrachen Berlins, ist gerade mal 20 Minuten vom hippen Berlin-Mitte-Glanz entfernt. Dieser Stadtteil gerät immer dann in die Schlagzeilen, wenn es um Übergriffe von Nazis auf Ausländer oder den Wende-Frust ehemaliger DDR-Bürger geht. Viele der grauen 30er Jahre Mietskasernen stehen dort leer, in der Hauptgeschäftsstraße sind die Rollläden der meisten Läden runtergezogen. Und genau in diese Tristesse hat sich jetzt das junge Label JULICE EN RÊVE gewagt. Spezialgebiet: französische Eleganz.

Schöne Männerhände Von Claudia Sarre
Für New Yorkerinnen gehört die "Mani-Pedi" einmal in der Woche zum Standardprogramm. Der Besuch im Nagelstudio, wo flinke Asiatinnen Hornhaut schaben, müde Waden massieren und Nägel lackieren, ist normal – zumindest für Frauen. Doch immer öfter tauchen Fotos männlicher Prominenter auf, auf denen deutlich zu sehen ist, wie sie sich vergnüglich die Nägel feilen lassen. Und auch immer mehr New Yorker Durchschnitts-Männer trauen sich in die Schönheitssalons der Stadt.

Die blanke Mitte Von Katja Bigalke
Mit den ersten sommerlichen Tagen, sollten Sie sich gleich mal darauf einstellen auch diesen Teil des Körpers nun häufiger mal wieder unbedeckt zu sehen: Den Bauch. Weder die Beine noch das Dekolleté werden im Sommer 2012 nämlich besonders zur Schau gestellt, sondern: das Reich der Mitte. Das ist natürlich eine erschreckende Nachricht für all die, die dachten, die 90er-Jahre mit all ihren Modesünden seien endlich überstanden. Aber Designer wie Marc Jacobs, Stella McCartney oder Dolce & Gabbana zeigten auf ihren letzten Schauen unbeirrt Bauch.

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Neonlicht

OsternGlaubenssachen!

Wetterfrosch in einem Weckglas.

In der Ostermontagsausgabe besucht das Neonlicht rappende Priester, eine umfunktionierte Kirche, lässt sich erzählen, warum Religiosität in der Großstadt wieder wichtiger wird und stellt die Frage: Glaubst Du an den Wetterbericht?

Bottom up – top downBauen, essen, lieben

Blick auf die Erasmusbrücke in Rotterdam

Die New York Times pusht Rotterdam zur angesagten Metropole, ein Gastro-Manager soll Helsinki zum Gourmet-Mekka machen, ein holländischer Architekt baut mit Slumbewohnern schicke Möbel. Und am Ende geht es um Liebe per Knopfdruck.

Urbane LändlichkeitVon wegen hinterwäldlerisch

Ein Fuchs sitzt unter einem Baum im Park, daneben spazieren Menschen. (dpa)

Das Neonlicht beleuchtet Facetten von Provinz, entdeckt Sehnsucht nach Ländlichkeit im urbanen Raum, beobachtet dörfliches Leben in Istanbul und findet heraus, warum sich Wildtiere im Großstadtdschungel pudelwohl fühlen.