Freitag, 19. Dezember 2014MEZ19:15 Uhr

Neonlicht

MetropolenphänomeneWeitermachen
Stoßstange an Stoßstange stehen die Autos auf der Avenida Paulista in der brasilianischen Großstadt Sao Paulo (Aufnahme vom 11.01.2010).

Das Neonlicht braust mit einem Motogirl durchs Verkehrschaos von Sao Paulo, probiert jüdische Speisen in der Gourmet-Version in New York und spürt der Faszination Zauberwürfel nach.Mehr

StadtalltagBesser leben geht immer
Blick am 03.08.2007 von der Wettsteibrücke über den Rhein auf den Baseler Stadtteil Grossbasel mit dem Münster der Stadt.

In New York greift fast niemand mehr zum Joint – Marihuana wird stattdessen lungenschonend gevaped mit teuren Luxusverdampfern. Während man in Basel die Pause im Rhein verbringt, greift der Berliner zunehmend zum kalorienarmen Onigiri statt zur Currywurst. Mehr

Boring ConferenceDie Kunst der Langeweile
Ein müder Student gähnt

Die passende Geisteshaltung zum Sommer kommt aus Großbritannien. Denn wo alle busy sind, ist für Hipster nichts attraktiver als Langeweile. Ein Niederländer hat leuchtende Autobahnen entwickelt. Und: Welches Selfie wird auch wirklich ein Hit? Mehr

weitere Beiträge

Neonlicht / Archiv | Beitrag vom 29.04.2012

Das Modemagazin

Bald beginnt wieder die Zeit für Sommermode.
Bald beginnt wieder die Zeit für Sommermode. (www.annafuchs.de)

Draußen wird es endlich frühlingshaft. Jetzt dürfen Schal und Daunenmantel wirklich eingemottet werden. Körperrundungen und Linien werden sichtbarer und auch an unsere Haut außerhalb des Gesichts darf wieder Luft - Ende der Vermummung und Zeit für eine neue Ausgabe von Neonlicht.

Protestmode, nein danke!Von Jule Macher
Ob Mao-Anzug, Palästinensertuch, Peace-Zeichen-Kette oder Che-Guevara-T-Shirt: Jede Revolution hat ihre Mode-Ikone. Doch ausgerechnet die jüngste spanische Protestwelle verweigert sich dem Spiel mit tragbarer Symbolik. Die "spanish revolution", jene Bewegung empörter junger Spanier, die aus Wut über Chancenlosigkeit im letzten Frühjahr die öffentlichen Plätze besetzten, behauptet, auch weiterhin ohne Ikonen auszukommen. Stimmt das wirklich? Eine Stilkritik.

Die ModepioniereVon Christoph Richter
Oberschöneweide, eine der größten Industriebrachen Berlins, ist gerade mal 20 Minuten vom hippen Berlin-Mitte-Glanz entfernt. Dieser Stadtteil gerät immer dann in die Schlagzeilen, wenn es um Übergriffe von Nazis auf Ausländer oder den Wende-Frust ehemaliger DDR-Bürger geht. Viele der grauen 30er Jahre Mietskasernen stehen dort leer, in der Hauptgeschäftsstraße sind die Rollläden der meisten Läden runtergezogen. Und genau in diese Tristesse hat sich jetzt das junge Label JULICE EN RÊVE gewagt. Spezialgebiet: französische Eleganz.

Schöne Männerhände Von Claudia Sarre
Für New Yorkerinnen gehört die "Mani-Pedi" einmal in der Woche zum Standardprogramm. Der Besuch im Nagelstudio, wo flinke Asiatinnen Hornhaut schaben, müde Waden massieren und Nägel lackieren, ist normal – zumindest für Frauen. Doch immer öfter tauchen Fotos männlicher Prominenter auf, auf denen deutlich zu sehen ist, wie sie sich vergnüglich die Nägel feilen lassen. Und auch immer mehr New Yorker Durchschnitts-Männer trauen sich in die Schönheitssalons der Stadt.

Die blanke Mitte Von Katja Bigalke
Mit den ersten sommerlichen Tagen, sollten Sie sich gleich mal darauf einstellen auch diesen Teil des Körpers nun häufiger mal wieder unbedeckt zu sehen: Den Bauch. Weder die Beine noch das Dekolleté werden im Sommer 2012 nämlich besonders zur Schau gestellt, sondern: das Reich der Mitte. Das ist natürlich eine erschreckende Nachricht für all die, die dachten, die 90er-Jahre mit all ihren Modesünden seien endlich überstanden. Aber Designer wie Marc Jacobs, Stella McCartney oder Dolce & Gabbana zeigten auf ihren letzten Schauen unbeirrt Bauch.