Seit 20:03 Uhr Konzert
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 20:03 Uhr Konzert
 
 

Fazit / Archiv | Beitrag vom 02.08.2012

"Da wird polarisiert"

Petra Reichensperger über das Projekt "Settings" in Dresden

Auch eine Bühne performativen Handelns: Die Sitzordnung für den Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb der deutschsprachigen Schriftsteller (Bachmann-Preis)
Auch eine Bühne performativen Handelns: Die Sitzordnung für den Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb der deutschsprachigen Schriftsteller (Bachmann-Preis)

Im Kunsthaus Dresden wird heute die Ausstellung "Settings" eröffnet: Es geht dabei um künstlerische Produktion mit theatralischen Aspekten – und um die Räume, in denen sie stattfindet. Die Leiterin Petra Reichensperger erklärt, wie Künstler "Situationen" schaffen, anstatt Objekte auszustellen.

Was macht eine Bühne aus? Welche verschiedenen Formen sind denkbar, um auf ihr und über sie hinaus Dinge in Szene zu setzen? Welche Handlungen werden von bestimmten Settings eingefordert und hervorgebracht? Und welche Rolle spielt der Betrachter?

Das Projekt "Various Stages – Bedingte Bühnen" bildet den Abschluss einer dreiteiligen Ausstellungsreihe am Kunsthaus Dresden – Städtische Galerie für Gegenwartskunst. Die Reihe setzt sich mit den Bedingungen vor Ort und den ihnen innewohnenden Möglichkeiten des Ausstellens, der künstlerischen Produktion und der performativen Praxis auseinander. Die beiden vorangegangenen Ausstellungen waren "Auxiliary Constructions – Behelfskonstruktionen" und "How to Make – Ideen, Notationen, Materialisierungen".

Das vollständige Gespräch mit Petra Reichensperger können Sie bis zum 2. Januar 2012 in unserem Audio-on-Angebot als MP3-Audio hören.

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsErzwungener Striptease für die Freiheit?
Eine Frau mit Kopftuch und T-Shirt badet am 21.07.2016 am Strand von Norddeich (Niedersachsen) in der Nordsee.  (picture alliance / dpa / Ingo Wagner)

Vier bewaffnete Männer umstehen am Strand von Nizza eine Frau – und zwingen sie einen Teil ihrer Verhüllung abzulegen. Ein schreckliches Bild, schreibt darüber Andreas Rosenfelder in der "Welt": Darin ein Symbol unserer Freiheit zu sehen, will ihm nicht gelingen.Mehr

weitere Beiträge

Fazit

Wiesbaden BiennaleWenn Europa fröhlich beerdigt wird
Der niederländische Künstler Dries Verhoeven posiert am 26.07.2016 in Wiesbaden (Hessen) vor der Aussage des Sonderprojekts der Wiesbaden Biennale 2016, "Asyl des müden Europäers", für den Fotografen. Auf der Wiesbadener Biennale (25.08.-04.09.2016) entwerfen internationale Künstlerinnen und Künstler eine utopische Gemeinschaft mit Kunstprojekten an verschiedenen Orten in der Innenstadt. (picture alliance / dpa /  Andreas Arnold)

Installationen, Performances und Projekte: Die neuen Kuratoren der Wiesbaden Biennale haben sich vom bühnenliterarischen Ansatz weit entfernt. Für die hessische Landeshauptstadt ist das neu - überregional betrachtet allerdings wenig überraschend.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur