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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 20.06.2014

Bürgerkrieg Ist der Irak noch zu retten?

Bewaffnete Schiiten in Bagdad (dpa / Str)
Im Irak gehen die Kämpfe zwischen Sunniten und Schiiten unvermindert weiter (dpa / Str)

Die radikalen Islamisten der Organisation ISIS marschieren auf Bagdad: Immer mehr Städte und Gebiete fallen unter ihre Kontrolle. Dutzende Menschen sterben jeden Tag, hunderttausende sind auf der Flucht. Die ganze Region droht jetzt mit dem Bürgerkrieg in Syrien und dem nach wie vor ungelösten israelisch-palästinensischen Konflikt endgültig im Chaos zu versinken.

Dutzende Menschen sterben jeden Tag, hunderttausende sind auf der Flucht. Die ganze Region droht jetzt mit dem Bürgerkrieg in Syrien und dem nach wie vor ungelösten israelisch-palästinensischen Konflikt endgültig im Chaos zu versinken. Wer steckt hinter ISIS? Wer finanziert diesen Ableger von Al Kaida? Müssen die USA eingreifen, gar im Schulterschluss mit dem einst als Schurkenstaat betrachteten Iran? Ist die territoriale Integrität des Irak überhaupt noch zu retten? Wie wirkt sich der Konflikt auf die Anrainerstaaten, insbesondere Israel und die Türkei aus? Über diese und andere Fragen diskutieren diese Woche im Wortwechsel:

Gülistan Gürbey, Privatdozentin am Otto Suhr Institut der FU Berlin
Silke Mertins, Publizistin und ehem. Nahostkorrespondentin der Financial Times Deutschland
Bahman Nirumand, iranisch-deutscher Publizist und Schriftsteller
Guido Steinberg, Experte für den Nahen und Mittleren Osten der Stiftung Wissenschaft und Politik

Moderation: Burkhard Birke

Wortwechsel

Aufstand der "Abgehängten"? Wie Populisten die Distanz zur "Elite" nutzen
Das Wort "Arroganz" steht in Berlin im Bezirk Kreuzberg auf einer Wand: "Berliner Arroganz" ist ein lokales, Berliner Modelabel. (picture alliance / Wolfram Steinberg )

Sind die "Eliten" zu arrogant, um das "einfache Volk" noch zu verstehen? Diese Debatte hat nach der US-Wahl an Fahrt aufgenommen. Doch die Fragestellung ist problematisch, denn Bildung und Verdienst machen nicht zwangsläufig arrogant. Und die Zugehörigkeit zum "Volk" ist keiner bestimmten Bevölkerungsgruppe vorbehalten.Mehr

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