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Buchempfehlungen im Juni

Lesetipps aus der Literaturredaktion

Wir verraten, was sich lohnt zu lesen.
Wir verraten, was sich lohnt zu lesen. (dapd / Sebastian Willnow)

Jeden Monat veröffentlicht Deutschlandradio Kultur eine Liste mit fünf Buchempfehlungen. Die Liste der lesenswerten Neuerscheinungen wird von der Literaturredaktion des nationalen Kulturradios zusammengestellt als redaktionelle Bestenauswahl. Vorgestellt werden die Buchempfehlungen im Radiofeuilleton in der "Kritik". Die Listen sind jeweils als Leporello monatlich im Buchhandel erhältlich und beziehen sich auf die Bereiche Belletristik und Sachbuch.

Nick Hayes: "Die Ballade von Seemann und Albatros"
Mare Verlag/Hamburg 2012, 352 Seiten, 28,00 EUR
Ein Mann erschießt einen Albatros und stürzt sein Schiff in den Untergang. Diese Graphic Novel über Umweltfrevel und Naturzerstörung basiert auf der berühmten Ballade vom alten Seemann: Eine originelle Kombination aus polemischer Agitation und Bildern von betörender Schönheit.

Francis Spufford: "Rote Zukunft"
Rowohlt/Hamburg 2012, 576 Seiten, 14,99 EUR
Fantasie mit Fußnoten: Getarnt als historischer Roman mit Helden und Opfern, Hoffnungen und Dramen, wird hier vom Aufstieg und Niedergang des sowjetischen Wirtschaftsimperiums zwischen 1938 und 1970 erzählt und dabei frech und raffiniert die Grenze zwischen Fakt und Fiktion verwischt.

David Graeber: "Schulden: Die ersten 5000 Jahre"
Klett-Cotta, Stuttgart 2012, 600 Seiten. 26,95 EUR
Im Anfang war der Kredit. So lautet die zivilisatorische Grundthese des Anthropologen und Vordenkers der "Occupy"-Bewegung in seinem großen Werk über die Geschichte der Schulden. Ein Manifest, das an den Fundamenten des globalen Kapitalismus rüttelt.

Sten Nadolny: "Weitlings Sommerfrische"
Piper Verlag/München 2012, 224 Seiten, 16,99 EUR
Nach einem Bootsunfall wird ein 68-jähriger Richter ans Ufer gespült – zurückversetzt in das Jahr 1958, als er noch ein Schüler war. Diese Zeitreise ist gespickt mit klugen Einsichten, feiner Ironie und einem genialen Ahnungsvermögen für Abgründe.

Richard Cohen: "Die Sonne. Der Stern, um den sich alles dreht"
Arche Verlag/Hamburg 2012, 688 Seiten, 39,95 EUR
Acht Jahre hat dieser glänzende Erzähler recherchiert. Er ist durch achtzehn Länder gereist und hat sechs Kontinente besucht. Was er an Geschichten, Mythen und Legenden, aber auch an Fakten und wissenschaftlichen Erkenntnissen zusammengetragen hat, ist einmalig.

Buchempfehlungen Juni 2012 als PDF



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Auf der Buchmesse in Leipzig schauen sich Besucher in der Kinderbuchhandlung Bücher an, aufgenommen am 17.03.2013. 

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Das Foto zeigt Bücher auf einem Ramschtisch. 

Die fünf Besten im März: Alan Sepinwall: "Die Revolution war im Fernsehen"; Pat Barker: "Tobys Zimmer"; Marie Dorléans: "Der Gast"; Christian Enzensberger: "Nicht Eins und Doch - Geschichte der Natur" und Martin Mosebach: "Das Blutbuchenfest"

Fünf BesteBuchempfehlungen Februar 2014

Schlüsselanhänger mit der Aufschrift Leseratten

Die fünf Besten im Februar: Florian Werner: "Verhalten bei Weltuntergang"; Max Frisch: "Aus dem Berliner Journal"; Jacques Tardi: "Ich, René Tardi"; Steffen Patzold: "Ich und Karl der Große"; W. Farkas, S. Seidl, H. Zwirner: "Nachtleben Berlin".

 

Kritik

SachbuchWarum alle Wege nach Rom führen

Rom und seine Prachtbauten waren beispielgebend für den Städtebau in den neu eroberten Gebieten des Imperiums. Neben den "Kopien" in den Provinzen widmet sich Paul Zanker vor allem auch der spannenden römischen Stadtgeschichte.