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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 28.03.2014

Beziehungen auf dem PrüfstandObama in Europa

Ein starker US-Präsident an der Spitze einer engen transatlantischen Partnerschaft?

Moderation: Axel Rahmlow

Brüssel-Besuch, 26. März 2014: US-Präsident Barack Obama (Mitte), EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso (l.) und der Präsident des Europäischen Rates, Herman Achille Van Rompuy (r.) (picture alliance / dpa)
Brüssel-Besuch, 26. März 2014: US-Präsident Barack Obama (Mitte), EU-Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso (l.) und der Präsident des Europäischen Rates, Herman Achille Van Rompuy (r.) (picture alliance / dpa)

Barack Obamas Europa-Reise findet zum genau richtigen Zeitpunkt statt. Gleichwohl steht sie unter keinem günstigen Stern. Der amerikanische Präsident sieht sich mit einem ganzen Paket an brisanten Problemen konfrontiert.

Ganz oben auf der Agenda die von Wladimir Putin provozierte Krim-Krise, in deren Folge Russland jetzt aus der Gruppe der führenden Wirtschaftsnationen hinausgeworfen wurde. Das neue – alte – Format heißt wieder G-7. Ganz im Selbstverständnis des „global leader“ hat Obama Moskau zur aggressiven Regionalmacht herabgewürdigt und zugleich den eigenen Führungsanspruch bekräftigt.

Wie stark aber ist Obama noch? Hat er weiterhin die Autorität, in der verbleibenden Amtszeit die westliche Wertegemeinschaft anzuführen? Oder ist der US-Präsident längst eher ein Getriebener? Wie eng ist das Verhältnis zu den Europäern, wie lang sind die Schatten der NSA-Schnüffler, was wird aus dem transatlantischen Freihandelsabkommen?

Über diese und andere Fragen diskutieren im Wortwechsel

-       Melinda Crane, Journalistin Deutsche Welle

-       Ines Pohl, Journalistin Die Tageszeitung

-       Prof. Christian Lammert, Politikwissenschaftler, FU Berlin

-       Christoph von Marschall, Journalist / Der Tagesspiegel

Wortwechsel

Aufstand der "Abgehängten"? Wie Populisten die Distanz zur "Elite" nutzen
Das Wort "Arroganz" steht in Berlin im Bezirk Kreuzberg auf einer Wand: "Berliner Arroganz" ist ein lokales, Berliner Modelabel. (picture alliance / Wolfram Steinberg )

Sind die "Eliten" zu arrogant, um das "einfache Volk" noch zu verstehen? Diese Debatte hat nach der US-Wahl an Fahrt aufgenommen. Doch die Fragestellung ist problematisch, denn Bildung und Verdienst machen nicht zwangsläufig arrogant. Und die Zugehörigkeit zum "Volk" ist keiner bestimmten Bevölkerungsgruppe vorbehalten.Mehr

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