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Interview / Archiv | Beitrag vom 11.02.2016

Berlinale-Büro ist startklarStudios statt Betten

Susanne Burg im Gespräch mit Anke Schaefer und Christopher Ricke

In einem für die Berlinale eingerichteten Hörfunkstudio in einem Hotelzimmer am Potsdamer Platz in Berlin sitzt ein Toningenieur. (Deutschlandradio / Annette Bräunlein)
Ein für die Berlinale eingerichtetes Hörfunkstudio in einem Hotelzimmer am Potsdamer Platz in Berlin (Deutschlandradio / Annette Bräunlein)

Die 66. Berlinale kann beginnen: "Wir sind bereit", berichtet Filmredakteurin Susanne Burg aus dem Berlinale-Büro am Potsdamer Platz. Dort wo sonst Hotelbetten stehen, befinden sich nun Mikrofone und Schreibtische. Die ersten Stars sind auch bereits angereist.

Das Berlinale-Team von Deutschlandradio Kultur ist bereit für den Start der 66. Internationalen Filmfestspiele in Berlin. Es hat in einem Hotel am Potsdamer Platz Quartier bezogen. "In einem ganz normalen Zimmer", erklärt Filmredakteurin Susanne Burg. "Das ist immer ganz lustig. Da werden dann ein paar Tage vorher die Betten raus- und die Schreibtische reingeräumt."

Es geht los: Unsere Moderatoren auf der Berlinale from Deutschlandradio Kultur on Vimeo.

Auch Studios werden in den Zimmer eingerichtet. "Es ist wichtig dass wir kurze Wege haben", so Susanne Burg. "Denn wenn sich ein Regisseur aus dem Wettbewerb schon aufmacht in ein Studio, dann will er nicht weit fahren."

George Clooney ist schon in der Stadt

Offiziell beginnt die 66. Berlinale mit dem Eröffnungsfilm an diesem Donnerstagabend: "Hail Caesar!" von den Coen-Brüdern, eine Komödie um eine Filmproduktion in Hollywood, der außer Konkurrenz läuft. Auf dem roten Teppich wird es vorher einigen Glamour geben. Etwa George Clooney, Ralph Fiennes, Scarlett Johanssen und Frances McDormand spielen in dem Film. Erste Promis seien bereits in der Stadt, berichtet Susanne Burg. George Clooney zum Beispiel sei schon angereist.

In den Wettbewerb um die Goldenen und Silbernen Bären hat es nur ein deutscher Film geschafft: "24 Wochen" von Anne Zohra Berrached mit Julia Jentsch und Bjarne Mädel. Vier oder fünf andere Filme wären vielleicht noch in Frage gekommen, meint Susanne Burg.

Dabei stelle sich die Frage, warum es nicht mehr Spektakuläres gibt in einen Land, das jährlich um die 150 Filme produziert. Das sei eine alte Diskussion, aber sie sollte einmal wirklich ernsthaft geführt werden, fordert Burg. "Es kann auch nicht sein, dass ein Film wie 'Fack Ju Göthe' das Geld am Box Office einfährt und der Großteil der deutschen Filme versandet mit ein paar Zuschauern im Kino."

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