Seit 19:05 Uhr Oper
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 19:05 Uhr Oper
 
 

Kompressor | Beitrag vom 07.07.2015

Ausstellung "Soundscapes"Londons National Gallery vertont ihre Werke

Von Walter Bohnacker

Hans Holbeins Gemälde "Die Gesandten" zeigt die französischen Diplomaten Jean de and Georges de Selve und hängt in der National Gallery in London. (imago/Richard Wareham)
Die Soundkünstlerin und Turner-Preis-Gewinnerin Susan Philipsz hat sich Hans Holbeins Gemälde "Die Gesandten" zur Vertonung ausgesucht. (imago/Richard Wareham)

Wie klingt ein Cézanne? Die National Gallery in London hat Klangkünstler eingeladen, Meisterwerke aus ihrer Sammlung zu vertonen. Walter Bohnacker unternimmt einen Selbstversuch und berichtet, welche neuen Dimensionen diese "Soundscapes" eröffnen.

Musik fürs Auge, Bilder fürs Ohr: Die Londoner National Gallery lässt in einer neuen Ausstellung Klangkünstler die Meisterwerke ihrer Sammlung akustisch begleiten und will damit ein ausgefallenes, interdisziplinäres Kunsterlebnis bieten.

Wie verändern diese "Soundscapes" den Ausstellungsbesuch und die Wahrnehmung? Welche Synästhesien ergeben sich aus den Metamorphosen von Farben und Tönen bei Holbein, Cézanne und Co.? Im "Kompressor" berichtet Walter Bohnacker von seinem Selbstversuch vor Ort.

Webseite der "Soundscapes"-Ausstellung in der National Gallery in London, die noch bis zum 6. September 2015 zu sehen ist.

Mehr zum Thema:

Ein Gespräch mit Robert Kudielka - "National Gallery" - eine eindrucksvolle Montage der Kunstvermittlung
(Deutschlandradio Kultur, Fazit, 01.01.2015)

Malerei und Jazz - Wie Rot klingt
(Deutschlandradio Kultur, Tonart, 15.12.2014)

Fazit

"Oresteia" am Theater BaselViel gewagt und noch mehr gewonnen
Die Oper "Orestie" am Theater Basel (Theater Basel/Foto: Sandra Then)

Das Theater Basel hat die Oper "Oresteia" des Komponisten Jannis Xenakis neu entdeckt und erzählt die antike Geschichte sehr sachlich auf verschiedenen Ebenen. Die Figuren-Konstellationen sind streng und stark, die Musik rhythmisch strukturiert und die Chöre extrem kraftvoll.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur