Mittwoch, 1. Oktober 2014MESZ18:19 Uhr

Neonlicht

MetropolenphänomeneWeitermachen
Stoßstange an Stoßstange stehen die Autos auf der Avenida Paulista in der brasilianischen Großstadt Sao Paulo (Aufnahme vom 11.01.2010).

Das Neonlicht braust mit einem Motogirl durchs Verkehrschaos von Sao Paulo, probiert jüdische Speisen in der Gourmet-Version in New York und spürt der Faszination Zauberwürfel nach.Mehr

StadtalltagBesser leben geht immer
Blick am 03.08.2007 von der Wettsteibrücke über den Rhein auf den Baseler Stadtteil Grossbasel mit dem Münster der Stadt.

In New York greift fast niemand mehr zum Joint – Marihuana wird stattdessen lungenschonend gevaped mit teuren Luxusverdampfern. Während man in Basel die Pause im Rhein verbringt, greift der Berliner zunehmend zum kalorienarmen Onigiri statt zur Currywurst. Mehr

Boring ConferenceDie Kunst der Langeweile
Ein müder Student gähnt

Die passende Geisteshaltung zum Sommer kommt aus Großbritannien. Denn wo alle busy sind, ist für Hipster nichts attraktiver als Langeweile. Ein Niederländer hat leuchtende Autobahnen entwickelt. Und: Welches Selfie wird auch wirklich ein Hit? Mehr

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Neonlicht / Archiv | Beitrag vom 05.08.2012

Auf Reisen gehen

Moderation: Martin Böttcher

Mit Interrail im Zug durch Europa reisen.
Mit Interrail im Zug durch Europa reisen. (AP)

Das Neonlicht fährt in die Sommerfrische, trifft Surfer in New York und lässt sich vom Sound des Gypsy-Swing verzaubern. Wir beschäftigen uns mit dem Zugfahren und gratulieren dem Interrail-Ticket zum Vierzigsten. Und außerdem blättern wir durch das Reisemagazin "Paradiso".

Poolboys
Interview mit Andreas Wellnitz, dem Herausgeber von "Paradiso"
Wenn wir heute auf Reisen gehen, können wir zuvor schon fast alles in Augenschein nehmen. Fotos, Filme, Blogs. Aber manchmal kann die digitale Informationsflut auch ziemlich frustrierend sein. Johanna Lühr und Andreas Wellnitz reisen ohne Internet und Reiseführer, vertrauen ausschließlich auf die Tipps von Freunden und machen so aus ihren Erlebnissen ein ganz besonderes Reisemagazin. Exotisch und sehnsuchtsvoll zugleich. Die erste Ausgabe beschäftigt sich mit Italien.

Die Wiederentdeckung der Rockaways
Von Claudia Sarre
Die Sommermonate in New York sind unerträglich heiß, daher zieht es die Großstadtbewohner an den Atlantik. Viele New Yorker fahren nach Long Island, zum Beispiel in die Hamptons, die Orte der Reichen und Schönen. Aber seit einiger Zeit haben vor allem junge Leute und Surfer einen Strand mitten in New York wiederentdeckt: die Halbinsel Rockaways im Stadtteil Queens. Die Rockaways sind quasi die Gegenbewegung zu den Schicki-Micki-Orten auf Long Island geworden: die Anti-Hamptons.

Reiten auf der Retrowelle
Von Tobias Maximilian Kurfer
Stampfende Rhythmusgitarren, komplexe Soli, schwärmerische oder wilde Melodien hat diese Musik. Der Gypsy-Jazz oder Gypsy-Swing in der Tradition des Gitarrengenies Django Reinhardt ist wieder da. Selbst in Technoklubs kann man inzwischen Bands mit Gitarren, Kontrabass und Geigen spielen sehen. Einer der Protagonisten der musikalischen Retrobewegung ist der Berliner Gitarrist Janko Lauenberger, 36 Jahre alt und selbst Sinti.

Das Paradies liegt auf den Schienen
Von Gerd Brendel
Interrail bedeutet: Man kauft ein Ticket, mit dem man einen ganzen Monat kostenlos im Zug durch Europa reisen kann. 1972 - vor 40 Jahren - kostete der Pass nur 235 DM. Jeder unter 21 Jahren konnte damit fahren. Für viele gehörte die Reise zum Erwachsenwerden dazu. Heute hat der Easyjeter den Interrailer weitgehend abgelöst. Und doch gibt sie noch, diejenigen, die das Reisen auf der Schiene bevorzugen.