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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 03.08.2008

Atemlos durch die Todeszone

Der Achttausender Manaslu: Tummelplatz für Hobby-Alpinisten und Bergprofis

Von Folkert Lenz

Blick auf den Mount Everest  (AP Archiv)
Blick auf den Mount Everest (AP Archiv)

Der Manaslu ist der achthöchste Berg der Welt. Mit 8163 Metern Höhe steht er in einer Reihe mit dem Mount Everest und anderen Achttausendern in Nepal und Tibet. Doch während auf dem Dach der Welt schon mehr als 3000 Menschen standen, verzeichnet der Manaslu noch nicht einmal 300 Gipfelerfolge. Seine Besteigung gilt als anspruchsvoll.

Der Berg ist wegen seiner Steilheit, gefährlicher Lawinen und Eisabbrüche und des äußerst wechselhaften Wetters berüchtigt - und entsprechend unbeliebt. Und trotzdem sind an seinen Hängen auch die negativen Auswirkungen des 8000er-Abenteuer-Tourismus zu besichtigen. Das Basislager: Ein Rummelplatz. An der Aufstiegsroute: Kommerz und Betrug. Die Alpinisten: Profis, Hobby-Bergsteiger und Hazardeure gemeinsam am Seil. Eine brisante Mischung!
Auch ein deutsches Team war in diesem Jahr am Manaslu erfolgreich. Folkert Lenz hat die Auf- und Aussteiger zum Gipfel begleitet.

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