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Fazit / Archiv | Beitrag vom 26.05.2016

ArchäologieWurde das Grab von Aristoteles entdeckt?

Hellmut Flashar im Gespräch mit Sigrid Brinkmann

China: Nanchang Shan Qing Lake Aristotle Sculpture.  (imago)
Aristoteles (imago)

Er war Physiker und Philosoph, Platons Schüler und zeitweise sogar Lehrer von Alexander dem Großen: Aristoteles. Das Jahr 2016 wird als Aristoteles-Jahr gefeiert - und ausgerechnet jetzt will ein Archäologe auf sein Grab gestoßen sein. Denkbar sei das, meint Philologe Hellmut Flashar.

Es sei durchaus denkbar, dass die Gebeine von Aristoteles in die antike Stadt Stageira gebracht und dort beigesetzt wurden, meint Hellmut Flashar, Aristoteles-Forscher und emeritierter Professor für Klassische Philologie in München und Bochum. Stageira ist der Geburtsort von des Philosophen.

Gibt es Grabbeigaben, Inschriften?

Gestorben ist Aristoteles wahrscheinlich in der Hafenstadt Chalkis. "Man müsste jetzt wissen, ob es Grabbeigaben gibt, ob es Inschriften gibt (...) - dann wäre man auf der richtigen Seite", sagte Flashar im Interview mit Deutschlandradio Kultur. 

In Griechenland wird das Jahr 2016 als Aristoteles-Jahr gefeiert. Auf einem internationalen Kongress in Thessaloniki, an dem 3400 Philosophen teilnehmen, wurde die Meldung über Aristoteles Grabstätte mit Freude aufgenommen. 

Ethik von Aristoteles noch immer aktuell

Die Ethik Aristoteles sei immer noch aktuell, so der Philologe. Das Denkgehäuse, das Aristoteles geschaffen hat, sei heute immer noch wichtig. Aristoteles war Wissenschaftler, Platons Schüler und zeitweise jedenfalls Lehrer von Alexander dem Großen – der große Philosoph wird weltweit als Denker verehrt.

Mehr zum Thema

Selbstversuch - Philosophieren mit der Chefetage
(Deutschlandradio Kultur, Kompressor, 20.05.2016)

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(Deutschlandfunk, Aus Kultur- und Sozialwissenschaften, 12.05.2016)

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